Bei gegebener Unterstützung lassen sich auf einem Handy gespeicherte Daten wie Bilder, Klingeltöne, Musik, Videos oder Telefonbucheinträge auf ein anderes Handy bzw. auf ein anderes elektronisches Gerät (z.B. PC, mobiler Drucker) übertragen. Viele Handys bieten mehrere Möglichkeiten zum Datenaustausch.
Neben der kabelgebundenen Möglichkeit via USB ist insbesondere der
kabellose Datenaustausch mittels
Bluetooth oder IrDA/ Infrarot gebräuchlich. Letztere Möglichkeit ist jedoch immer seltener bei Handys zu finden, da sie der Funktechnologie Bluetooth unterlegen ist. Während beim Datenaustausch über Infrarot Sichtkontakt zwischen beiden Geräten bestehen muss, ist bei Bluetooth ein direktes Ausrichten von Handy auf Empfangsgerät nicht nötig. Selbst aus einer größeren Distanz von bis zu 10 Metern kann ein Handy via Bluetooth-Funk noch mit anderen Geräten kommunizieren. Neueren Handys machen bei der Funkübertragung auch weitaus größere Entfernungen von beispielsweise 50 Metern nichts aus. Zudem ist Bluetooth im Vergleich zur Infrarot-Übertragung deutlich schneller.
Ob Bluetooth oder Infrarot – der Datenaustausch funktioniert natürlich nur, wenn das Gerät, mit dem das Handy kommunizieren soll, auch mit einer entsprechenden Bluetooth- oder Infrarot-Schnittstelle ausgestattet ist.
Damit sind die Möglichkeiten zum Datenaustausch noch nicht erschöpft. Man kann auch einfach eine
Speicherkarte zum Datenaustausch nutzen. Gut ausgestatte PDA- bzw. Smartphones, wie sie vor allem im Business-Bereich zu finden sind, verfügen zudem über
WLAN zur drahtlosen Datenübertragung auf ein anderes WLAN-Gerät.
Einige Smartphones, wie z.B. das
Samsung I9000 Galaxy S können sogar selber als WLAN-Hotspot dienen. Dieses sogenannte
"Tethering" ermöglicht es unterwegs z.B. mit dem Notebook über die USB-Verbindung des Handys online zu gehen oder im heimischen WLAN-Netz Fotos und Videos für den Heim-PC zur Verfügung zu stellen.
4.7. Freisprecheinrichtung & Headset
Wer auch beim Autofahren viel telefonieren möchte bzw. muss, braucht ein Handy mit
integrierter Freisprecheinrichtung oder eine
externe Freisprechanlage bzw. ein Headset (eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon). So schreibt es die deutsche Straßenverkehrsordnung vor; beim Telefonieren müssen die Hände frei bzw. am Steuerrad bleiben.
Egal für welche Option man sich letztendlich entscheidet, auch hier setzt sich mehr und mehr die Funktechnologie Bluetooth durch. Kabelgebundene Lösungen sind schließlich weniger komfortabel.
Für
Telefonate ist im Übrigen ein
Bluetooth-Headset mit einseitigem Ohrstöpsel oder Ohrbügel ausreichend. Ein solches Headset wird entweder zusammen mit einer Freisprecheinrichtung ausgeliefert oder aber ersetzt eine Freisprechanlage voll und ganz. Wer ein Handy-Headset vor allem zum
Musikhören nutzen möchte, sollte ein
kabelgebundenes, stereofähiges Modell mit zwei Ohrmuscheln bzw. -stöpseln wählen. In der Regel wird die Musikwiedergabe bei einem eingehenden Anruf automatisch ausgeblendet.