Ein
einfaches Handy, das sich auf die Basisfunktionen Telefonie und SMS beschränkt, ist teilweise schon für
unter 50 Euro zu haben.
Erweiterte Funktionen findet man für diesen Preis jedoch nur in seltenen Fällen. Für ein Handy mit MMS-Unterstützung, integrierter Digitalkamera, MP3-Player-Funktion und sonstigen Spielereien ist die Preisspanne groß. Günstige Angebote liegen hier bei
knapp über 100 Euro. Für ein Mehr an Speicherplatz, Megapixeln, Displayauflösung usw. muss aber auch mehr investiert werden. So kann ein Multimedia-Handy gut und gerne auch mal 400 Euro und mehr kosten. Je besser die Ausstattung, desto höher der Preis. Wer auf der Suche nach einem mobilen Mini-Büro mit umfangreicher Software-Ausstattung und schnellem Zugang zum Internet ist, kann
300 bis 600 Euro für ein PDA- bzw.
Smartphone einplanen.
Es geht aber auch günstiger. Wer sich für einen
Vertragsabschluss bei einem der vier großen deutschen Mobilfunknetzbetreiber (T-Mobile, Vodafone, O2, E-Plus) entscheidet, bekommt aktuelle Top-Modelle zu Tiefstpreisen angeboten, teilweise sogar für nur 1 Euro oder 0 Euro. Allerdings ist man dann vertraglich mindestens 24 Monate an den Anbieter gebunden und hat die Qual der Wahl zwischen unterschiedlichsten Tarifmodellen. Ob mit oder ohne Grundgebühr, mit oder ohne Freiminuten bzw. Frei-SMS, mit oder ohne monatlichen Grundumsatz – jedes Tarifmodell hat seine Vor- und Nachteile. Deshalb sollte vor Vertragsabschluss unbedingt durchgerechnet werden, welcher Tarif dem eigenen Telefonierverhalten am besten entgegenkommt. In der Regel ist es aber nach Vertragsabschluss immer möglich, beim selben Anbieter zu einem anderen Tarif zu wechseln.
Wenigtelefonierer oder jene, die sich vertraglich nicht binden wollen, bezahlen lieber mehr für ein Handy, um es dann mit einer
PrePaid-Karte nutzen zu können. Während Vertragsnutzer beim Eintreffen der monatlichen Rechnung schnell mal eine böse Überraschung erleben können, erlaubt ein PrePaid-Guthaben eine gewisse Kostenkontrolle: Vertelefoniert werden kann nur, was im Voraus bezahlt wurde. Allerdings müssen PrePaid-Nutzer auch mit höheren Minutenpreisen für Telefonate leben. Eine weitere Möglichkeit sind Flatrates. Sowohl für Telefonie als auch für mobiles Surfen – oder für beides zusammen – werden diese inzwischen angeboten. Doch hier sollte man sich fragen, was man braucht, denn es gibt die
richtige Handyflat für jedes Telefonverhalten.