3. Handy-Bauformen: Klassisch, Klapphandy oder Slider?
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Erinnern Sie sich noch an die 80er Jahre, als ein Mobiltelefon so groß war wie ein Ziegelstein? In den letzten Jahren hat die Größe von Mobiltelefonen rapide abgenommen, so dass sich die Bezeichnung Handy nicht nur englisch anhört, sondern auch in etwa trifft: Sie sind handlich und klein*. Trotz der immer größer werdenden Anzahl an Funktionen, die ein Handy heutzutage beherbergen kann. Unterschiedliche Bauformen machen es möglich. Um nur ein Beispiel zu nennen: Mit vielen Handys kann man fotografieren, im Internet surfen und navigieren – ohne entsprechend große, hochauflösende Farbdisplays könnte man diese vielfältigen Anwendungen aber nicht optimal umsetzen. Klapp-, Dreh- und Schiebemechanismen ermöglichen die Unterbringung solch großer Displays in handlichen Gerätegrößen. Aber auch ein klassisches Handy kann ein großes Display beherbergen, ohne dabei unhandlich zu sein. Die Lösung lautet Touchscreen, ein berührungsempfindliches Display, das physische Tasten überflüssig macht.
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Für welche Bauform Sie sich entscheiden, ist letztlich nur eine Frage des Geschmacks. Neben der klassischen Handyform (auch Barren oder Candy-Bar genannt) sind vor allem Klapp- und Slider-Handys üblich.
Ein Klapphandy – auch die englischen Begriffe Clamshell oder Folder sind geläufig – lässt sich, wie der Name schon sagt, zusammenklappen. Auf diese Weise lässt sich nicht nur ein größeres Display unterbringen; das Zusammenklappen des Handys schützt gleichzeitig auch vor Kratzern auf dem Display. Eingehende Anrufe können durch einfaches Aufklappen entgegengenommen und durch Zuklappen beendet werden. Zudem ist eine Tastatursperre durch den Klappmechanismus überflüssig. Viele Klapphandys sind mit einem zweiten, kleineren Display auf der Außenseite ausgestattet, damit auch im zusammengeklappten Zustand wichtige Informationen wie neu eingegangene Nachrichten oder verpasste Anrufe sichtbar sind.
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Bei einem Slider, neudeutsch für Schiebehandy, lassen sich die Zifferntasten unter das Display schieben. Auch der Schiebemechanismus erlaubt die Unterbringung eines größeren Displays, ersetzt die Tastensperre und gestattet das Annehmen sowie Beenden von Anrufen, ohne die Taste mit dem grünen Telefonhörer drücken zu müssen.
Wer Klapp- und Schiebemechanismen in Sachen Stabilität nicht über den Weg trauen mag, greift lieber zum klassischen Handy in Form eines Schokoriegels (engl. candy bar). Hier muss meist ein Kompromiss zwischen Displaygröße und Gerätegröße eingegangen werden: Je größer das Display, desto größer auch das Handy. Das muss aber nicht immer so sein: Handys mit Touchscreen sind auf dem Vormarsch. Das Apple iPhone beispielsweise, erlaubt dank Touchscreen eine kleinere Bauform.
Neben diesen drei üblichen Geräteformen gibt es vereinzelt auch noch andere, ausgefallenere Formen. Nennenswert wären Swivel-Handys mit drehbarem Bildschirm wie z.B. das Samsung SGH-F210 oder Handys in quadratischer Form wie das Nokia X5.
Smartphones haben vereinzelt eine ausklappbare QWERTZ-Tastatur, die Mini-Ausführung einer Computer-Tastatur. Oft gibt es neben echten Tasten auch ein Touchscreen; diese Kombination sorgt für ein Höchstmaß an Komfort. Leider sind entsprechende Handys wie z.B. das Samsung Omnia Pro und das Nokia N900 recht groß und schwer.
Die Firma Research in Motion (RIM) geht mit ihren BlackBerry Handys in Sachen Format seit jeher eigene Wege. Die klassischen BlackBerrys haben ein für ein Smartphone relativ kleines Display und darunter eine fest installierte vollwertige QWERTZ-Tastatur.
* Briten nennen ihr Handy übrigens "mobile", Amerikaner sagen dazu "cell phone".
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