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Handy Kaufberatung
 


4. Worauf ich beim Kauf eines Handys achten sollte


Die Zeiten, in denen ein Handy nur der mobilen Erreichbarkeit diente, sind vorbei. Längst haben sich Mobiltelefone zu kleinen Alleskönnern entwickelt: Mit einem Handy kann man heutzutage Termine verwalten, fotografieren, Musik hören, im Internet surfen und vieles mehr. In unserer Kaufberatung geben wir einen kurzen Überblick über die Grundausstattung sowie die gängigsten Zusatzfeatures, die ein Handy zu bieten hat. Letztlich hängt es von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab, welche der zusätzlichen Funktionen Ihnen essentiell wichtig sind und welche nur eine untergeordnete Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

Bei aller Funktionsvielfalt sollten Sie aber auch die Bedienung nicht aus dem Auge verlieren. Was nützt ein Handy mit einem großen Funktionsumfang, wenn man es nicht bedienen kann? Deshalb sollten Sie vor dem Kauf bzw. Vertragsabschluss auch einen Blick auf das Menü werfen. Ist das Menü übersichtlich gestaltet und intuitiv erfassbar? Für die praktische Tauglichkeit sollten Sie diese Frage unbedingt mit einem Ja beantworten können.  


4.1. Display

Selbst im unteren Preissegment gehört ein Farbdisplay inzwischen zur Grundausstattung eines Handys. Monochrom-Displays haben ausgedient. Das ist nicht weiter überraschend, bedenkt man die Vielfalt an Aufgaben, die ein Handy-Display heutzutage erfüllt. Neben Adressbuch, Uhrzeit und SMS-Nachrichten können aktuelle Handy-Displays u.a. auch Bilder, Videos, Spiele und Internetseiten darstellen. Klar, dass Handy-Displays in den letzten Jahren nicht nur Farben für sich entdeckt haben, sondern auch immer größer geworden sind.

Wichtig ist, nicht nur auf die Größe, also die Bilddiagonale des Displays zu achten. Was nützt ein großes Display, wenn die Auflösung nicht entsprechend gut ist? Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Bildpunkte (Pixel), die das Handy-Display auf der vertikalen und horizontalen Achse anzeigen kann. Je höher die Pixelzahl, desto besser die Auflösung. Schon im unteren Preissegment findet man Handy-Modelle, deren bis zu 1,8 Zoll große Displays eine ordentliche Auflösung von 128 x 160 Pixeln bieten. Noch besser zum Anschauen von Bildern und Videos sowie für Spiele eignen sich Displays mit einer Auflösung von 176 x 220 oder gar 240 x 320 Pixeln. Auch das Schreiben von SMS und Emails ist bei solchen Auflösungen wesentlich komfortabler, da mehr Zeilen auf dem Display angezeigt werden können – lästiges Rauf- und Runterscrollen wird damit auf ein Minimum reduziert. 
 
© Apple
Neben der Auflösung ist auch die Farbtiefe des Displays ein nicht zu vernachlässigendes Qualitätsmerkmal. Sie beschreibt, wie viele Farben gleichzeitig auf dem Handy-Display dargestellt werden können. Eine Farbtiefe von 16 Bit, was einer Anzahl von 65.536 Farben entspricht, ist mittlerweile schon Mindeststandard. Die meisten Handy-Displays können aber schon mit 18 Bit (mehr als 262.000 Farben) aufwarten; einige Spitzenmodelle sogar mit 24 Bit (16,7 Mio. Farben). Wirklich nötig sind mehr als 16 Millionen Farben aber nur, wenn das Display dementsprechend groß ist. Denn auch mit einer Farbtiefe von "nur" 16 oder 18 Bit macht es Freude, auf dem Handy Bilder zu betrachten und Games zu spielen.

Neuester Trend in Sachen Handy-Display ist der Touchscreen, ein berührungsempfindlicher Bildschirm, dank dessen auf Tasten sogar ganz und gar verzichtet werden kann, wie das Apple iPhone beweist. Dabei gibt es zwei Techniken, die ihre Vor- und Nachteile haben. Resistive Touchscreens reagieren auf Druck. Sie werden am besten mit einem Bedienstift (Stylus) bedient, alternativ auch mit dem Fingernagel oder dem Kugelschreiber. Weiter verbreitet sind die kapazitiven Screens, die auf Berührung reagieren. Sie lassen sich ausschließlich mit dem Finger bedienen und reagieren nicht auf Bedienstifte oder ähnliches. Dadurch muss das Display ausreichend groß sein, um die Symbole mit dem Finger gut treffen zu können. Mittlerweile sind kapazitive Touchscreens in der Entwicklung, die auch mit einem speziellen Stylus bedient werden können, so dass es auf absehbare Zeit möglich sein sollte, die Vorteile beider Techniken zu kombinieren.

 


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