|
Der Spartensender 13th Street und die Werbeagentur Jung von Matt haben einen interaktiven Horrorfilm entwickelt, bei dem der Kinobesucher per Handy aktiv in das Geschehen eingreifen kann
Der mobilen Spracherkennung und -steuerung gehört die Zukunft, glaubt man diversen Expertenmeinungen. Tatsächlich ermöglicht die Spracherkennung schon heute Erstaunliches, wie der interaktive Horrorfilm "Last Call" beweist.
Die Werbeagentur Jung von Matt hat den Kurzfilm zusammen mit Telenet, den Powerflashern und dem Beratungsunternehmen Aixvox als Kinowerbung für 13th Street, einem Spartensender für Thriller und Horrorfilme, produziert. Per Handy kann der Kinobesucher aktiv ins Filmgeschehen eingreifen und über den Ausgang des Horrorszenarios entscheiden.
Wie das funktioniert? Vor Beginn des Films werden die Kinobesucher gebeten, ihre Mobilfunknummer an eine Kurzwahl zu schicken. Im Laufe des Films ruft dann die Hauptdarstellerin, die in großer Not ist, eine Person aus dem Publikum an und bittet ihn, ihr bei der Flucht zu helfen. Der Zuschauer entscheidet mit seinen Antworten, ob der Hauptdarstellerin die Flucht gelingt oder sie Opfer des sadistischen Entführers wird. Spracherkennung macht’s möglich: Eine speziell entwickelte Software wandelt die Antworten des Zuschauers in Befehle um und spielt so die passende Szene ab.
Eine kleine Vorschau auf den interaktiven Nervenkitzel gibt es bei YouTube zu sehen. |