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Wie schon hierzulande entpuppt sich DMB-basiertes mobiles Fernsehen auch in Südkorea – jenem Land, das stets als Vorreiter auf dem Gebiet galt – als wenig rentabel
Bislang galt Südkorea als Vorreiter auf dem Gebiet des mobilen Fernsehens, das auf den Übertragungsstandard Digital Multimedia Broadcasting (DMB) setzt. Aber trotz hundertprozentiger Netzabdeckung und an die 14 Millionen verkaufter Handys mit DMB-Empfänger scheint sich das Geschäftsmodell für die Betreiber nicht zu lohnen. Die Mehrheit der Nutzer eines DMB-fähigen Handys interessiert sich schlichtweg nicht für das kommerzielle TV-Angebot.
Hierzulande sind bereits zwei Versuche, Geld mit dem mobilen Fernsehen zu verdienen, gescheitert. Nach dem Aus für den DMB-basierten Dienst "watcha" im Frühjahr 2008 kam wenige Monate später auch der zweite auf dem DVB-H-Standard beruhende Anlauf unter dem Konsortium Mobile 3.0 zum Erliegen.
Derzeit setzen die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone wieder verstärkt auf das mobile TV-Erlebnis via UMTS-Streaming, das fast schon als abgeschrieben galt. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um "echtes" Fernsehen im herkömmlichen Sinne, da einzelne Videoclips erst "on demand" (also auf Abruf) an den Nutzer versendet werden.
Außerdem gibt es ja noch die kostenlose Alternative DVB-T. Hersteller LG hat sich mit entsprechenden DVB-T-Handys einen Namen gemacht. |