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Das Handy-TV Konsortium Mobile 3.0 soll die Sendelizenz zurückgeben
Nachdem es bei der Einführung von DVB-H-basiertem Handy-TV mehrmals zu Verzögerungen kam, nahm das Konsortium Mobile 3.0 im Juni 2008 endlich den Testbetrieb auf, wenn auch nur in vier Großstädten (eTest-Mobile.de berichtete). Nur einen Monat später wurde bereits über ein mögliches Ende von Mobile 3.0 spekuliert.
Die Landesmedienanstalten haben das Konsortium nun aufgefordert, die Sendelizenz für mobiles Fernsehen via DVB-H bis Ende Oktober zurückzugeben. Man betrachtet das begonnene DVB-H-Versuchsobjekt als gescheitert, so die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten (ZAK), und will die Lizenz neu ausschreiben, in der Hoffnung DVB-H in Deutschland retten zu können. Immerhin hat sich die EU für diesen Standard als Norm ausgesprochen.
Während es in anderen europäischen Ländern besser für den Standard läuft, steht mobiles Fernsehen via DVB-H in Deutschland damit wieder am Anfang. Ob ein erneuter Anlauf mehr Erfolg bringen wird? Schließlich gibt es da noch den Konkurrenzstandard DVB-T. Der auch als "Überallfernsehen" bekannte Standard ist bereits dabei, bundesweit die Wohnzimmer in Form von DVB-T-Receivern zu erobern, und kann zudem kostenlos empfangen werden. Damit hat DVB-T gute Chancen, sich auch als Standard für das mobile Fernsehen durchzusetzen.
LGs zweites DVB-T-Handy, das KB770 |