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Frühes Aus für Microsofts Social Phones

07/2010 · Das Kin One und das Kin Two sind gerade einmal zwei Monate auf dem US-Markt erhältlich, da werden sie schon eingestampft.

© Microsoft

Microsofts Versuch, mit eigenen Geräten auf dem Markt für Mobiltelefone Fuß zu fassen, muss als gescheitert angesehen werden. Der Software-Riese hat die Produktion seiner "social phones" mit sofortiger Wirkung eingestellt – nur zwei Monate nach Erscheinen des Kin One und Kin Two in den USA. Die Kin-Handys sollten mit ihrer speziellen Benutzeroberfläche vor allem Nutzer sozialer Netzwerke ansprechen, die auch unterwegs nicht auf Facebook, Twitter und Co. verzichten wollen.

Die letzten bereits produzierten Modelle sollen noch an den Mann gebracht werden, dann ist Schluss. Auch die für Herbst 2010 geplante Einführung der Kin-Reihe in Europa fällt damit flach. Mit dieser Entscheidung verabschiedet sich Microsoft nicht nur von den Kin-Modellen, sondern auch von etlichen Millionen Dollar, die in das Projekt investiert wurden. Grund für den plötzlichen Produktionsstopp sind vermutlich schleppende Verkaufszahlen.

Microsoft werde sich nun voll und ganz auf die Weiterentwicklung des Smartphone-Betriebssystems Windows Phone 7 konzentrieren.

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