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Ab dem 1. Juli 2009 gelten neue Richtwerte für die Handynutzung im europäischen Ausland
Die Handynutzung im europäischen Ausland wird deutlich günstiger. Das EU-Parlament hat kürzlich die diesbezüglich geplanten Obergrenzen für Roaming-Gebühren verabschiedet. Bereits zum 1. Juli 2009 gelten die neuen Richtwerte für Handytelefonate sowie die Preisobergrenzen für den SMS-Versand und die mobile Nutzung des Internets.
Künftig dürfen Netzbetreiber für den SMS-Versand aus dem EU-Ausland maximal 13 Cent pro Nachricht verlangen. Auch die Kosten für den mobilen Internetzugang sinken. Maximal 1,19 Euro darf der Großhandelspreis pro übertragenem MByte betragen. Aktuell ist dieser Preis bei durchschnittlich 1,86 Euro angesiedelt – mit Spitzenwerten von bis zu 6,82 Euro. Zum 1. Juli 2010 soll die Preisobergrenze dann bei etwa 95 Cent pro Mbyte liegen, und im Jahr darauf bei nur 65 Cent.
Für Handytelefonate im EU-Ausland gibt es ebenfalls neue Preisobergrenzen. Ausgehende Anrufe sollen maximal 51,17 Cent pro Minute, eingehende Telefonate maximal 22,61 Cent kosten. Im Sommer 2010 sinken diese Kosten auf 46,41 Cent bzw. 17,58 Cent. Ab dem 1. Juli 2011 dürfen dann nur noch 41,65 Cent bzw. 13,09 Cent pro Gesprächsminute abgerechnet werden. Außerdem verpflichtet die neue EU-Regelung die Netzbetreiber dazu, in Zukunft alle abgehenden Roaming-Gespräche nach der ersten halben Minute auf die Sekunde genau abzurechnen. Momentan muss oftmals jede angefangene Gesprächsminute voll bezahlt werden.
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