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iPhone: Schwacher Verkaufsstart in China
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04.11.2009
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Während sich das iPhone hierzulande schneller zu verbreiten scheint als die Schweinegrippe, läuft der Verkaufsstart in China nur schleppend an.
Seit letztem Freitag ist das iPhone auch in China offiziell erhältlich. Im Reich der Mitte wird Apples Kulthandy durch den Mobilfunkanbieter China Unicom vertrieben. Der vermeldete nun, dass in den ersten drei Tagen nur rund 5000 iPhones über die Ladentheke gegangen sind. Für den erfolgsverwöhnten Konzern aus Kalifornien dürfte der schwache Verkaufsstart eine herbe Enttäuschung sein, hatten Marktbeobachter doch mit etwa einer halben Million verkaufter Geräte gerechnet. Weltweit hat Apple bereits 34 Millionen iPhones verkauft.
Gründe für die zögerliche Nachfrage könnten der hohe Preis und das Fehlen einer WLAN-Funktion sein. Apple war gezwungen, das iPhone für den chinesischen Markt technisch zu modifizieren; bis vor kurzem waren Mobiltelefone mit WLAN-Funktion in der Volksrepublik noch ein mehr als strittiges Thema. Das WLAN-Verbot wurde inzwischen zwar aufgehoben, die nun erhältlichen chinesischen iPhones waren aber bereits ohne WLAN produziert worden.
Ohne Vertrag kostet ein iPhone in China umgerechnet um die 700 Euro. Graumarkt-Importe inklusive WLAN sind wesentlich günstiger zu haben.
Bildquelle: Apple |
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