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MWC: Handy-Neuheiten 2010

16.02.2010

Alljährlich trifft sich die Mobilfunkbranche auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Auch dieses Jahr gab es auf der weltgrößten Handy-Messe allerlei Neuheiten und Messe-Highlights zu bestaunen.

© Sony Ericsson
 
Sony Ericsson Vivaz Pro
Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller Sony Ericsson hatte gleich mehrere Neuheiten im Gepäck. Das Vivaz Pro, das hierzulande im zweiten Quartal 2010 in den Handel gelangen soll, verfügt über eine aufschiebbare vierreihige Tastatur, ein kratzfestes 3,2-Zoll-Touchscreen und eine bildstabilisierte 5,1-Megapixel-Kamera. Dank integriertem GPS-Empfänger lassen sich Fotos per Geotagging mit den Standortdaten verknüpfen. Zudem kann die Kamera auch Videos in HD-Qualität (720p) aufzeichnen.
Ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrags müssen 449,- Euro für das Handy hingelegt werden.

 
 
 
© Sony Ericsson
Sony Ericsson XPERIA X10 Mini & Mini Pro
Außerdem stellte der Hersteller zwei neue Ableger des XPERIA X10, Sony Ericssons erstes Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android, vor. Das XPERIA X10 Mini und das XPERIA X10 Mini Pro gleichen sich auf den ersten Blick wie ein Ei dem anderen. Beide besitzen einen 2,5-Zoll-Touchscreen, eine 5-Megapixel-Kamera sowie einen GPS-Empfänger. Für das schnelle Surfvergnügen stehen UMTS mit HSDPA und WLAN zur Verfügung. Clients für Facebook und Twitter sind vorinstalliert. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Smartphones: Das Sony Ericsson Mini Pro hat eine seitlich aufschiebbare QWERTZ-Tastatur.
Die beiden Android-Smartphones sollen im zweiten Quartal 2010 in den Handel kommen. Das XPERIA X10 Mini wird 319,- Euro kosten; die Pro-Variante ist mit 349,- Euro etwas teurer.
 
 
 
 
© T-Mobile
T-Mobile Pulse Mini
T-Mobile hat auf dem Mobile World Congress 2010 ebenfalls ein neues Android-Smartphone vorgestellt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Pulse Mini um eine kleineres T-Mobile Pulse mit den Maßen 106 x 57 x 14 Millimeter. Es bietet einen 2,8 Zoll großen Touchscreen, eine 3,2-Megapixel-Kamera sowie flotten Zugriff auf das Internet dank UMTS samt HSDPA (mit maximal 3,6 MBit/s im Downstream) und WLAN. Als Betriebssystem kommt Android in der aktuellen Version 2.1 zum Einsatz. Ab April 2010 ist es im Handel verfügbar. Zum Preis hat T-Mobile noch keine Angaben gemacht. 
 
 
 
 
© HTC
HTC HD Mini
Auch bei HTC ist der "Miniaturisierungseffekt" zu beobachten. Der taiwanesische Hersteller präsentierte auf dem MWC das HTC HD Mini, eine kompaktere Version des HD2. Das berührungsempfindliche Display des HD Mini ist etwas kleiner als das 4,3-Zoll-Touchscreen des HD2, aber es misst immer noch stattliche 3,2 Zoll in der Diagonale. Außerdem sind eine 5-Megapixel-Kamera, ein GPS-Empfänger sowie ein digitaler Kompass, WLAN und Bluetooth samt A2DP-Profil zur drahtlosen Musikübertragung mit an Bord. Ein Bewegungssensor richtet den Bildschirminhalt entsprechend der Lage des Smartphones aus. HTC fährt übrigens zweigleisig: Während die beiden anderen Neuvorstellungen Desire und Legend mit Android laufen, kommt beim HD Mini Windows Mobile 6.5 in Verbindung mit der HTC-eigenen Benutzeroberfläche Sense zum Einsatz.
Ab April 2010 geht das HTC HD Mini für 419,- Euro über die Ladentheken.
 
 
 
 
© HTC
HTC Desire
Das HTC Desire ist eine abgewandelte Variante von Googles Nexus One, das ebenfalls von HTC gefertigt wird und auch auf dem MWC 2010 in Augenschein genommen werden durfte. Wie das Google-Phone setzt auch das Desire auf die aktuelle Android-Version 2.1, allerdings in Verbindung mit der Sense-Oberfläche von HTC. Die vorinstallierte Applikation "Friend Stream"  fasst Facebook, Twitter, Flickr und Co. zusammen, um unmittelbar über Updates aus den sozialen Netzwerken zu informieren. Die weiteren Eckdaten in Stichpunktform: 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen, 5-Megapixel-Kamera inklusive HD-Videofunktion, GPS-Empfänger, UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream), WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.1 mit A2DP-Profil.
Das HTC Desire wird ab April 2010 vertrieben. Ohne Mobilfunkvertrag sind 499,- Euro hinzublättern.
 
 
 
 
© HTC
HTC Legend
Das zweite Android-Smartphone, das HTC auf dem MWC in Barcelona vorstellte, steckt in einem stabilen, aus nur einem Block gefrästen Aluminiumgehäuse. Lediglich eine Öffnung für Akku, SIM-Karte und Speicherkartenslot weist das HTC Legend auf. Wie das HTC Desire kommt auch das HTC Legend ohne Tastatur daher, die Bedienung erfolgt komplett über das 3,2 Zoll große AMOLED-Touchscreen. Zur 5-Megapixel-Kamera gesellt sich ein GPS-Empfänger, der auch zur Verortung von Fotos genutzt werden kann. Schnell ins Internet kommt man dank UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream) und WLAN 802.11b/g.
Auch das HTC Legend ist ab April 2010 erhältlich. Kostenpunkt ohne Vertrag: 459,- Euro.
 
 
 
 
© Motorola
Motorola Quench
Motorola plant in diesem Jahr mindestens zwanzig Smartphones auf Basis von Googles Betriebssystem Android auf den Markt zu bringen. Eines davon gab es schon mal in Barcelona zu begutachten. Das Motorola Quench läuft mit der Android-Version 1.5 und bietet die gewohnte Verknüpfung an Google-Dienste wie Google Mail oder Google Maps. Bedient wird das Smartphone über einen 3,1 Zoll großen Touchscreen, der auch Multitouch-Gesten unterstützt. Außerdem gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, WLAN-Unterstützung und A-GPS zur schnellen Standortbestimmung. 
Zum Preis und zur Verfügbarkeit in Deutschland hat Motorola noch keine Angaben gemacht.
 
 
 
 
© Sonim
Sonim XP2.10 Spirit
Wer der Vielzahl an vorgestellten Smartphones auf dem MWC überdrüssig war, schaute bei Sonim vorbei. Der Hersteller präsentierte ein Outdoor-Handy, das hart im Nehmen ist. Das Sonim XP2.10 Spirit ist nicht nur staubdicht und stoßfest, dem Handy machen auch Temperaturen von -20 bis +55 Grad Celsius und 30minütige Tauchgänge in einem Meter Wassertiefe nichts aus. Um zu zeigen, wie robust das XP2.10 Spirit ist, lud Sonim Messebesucher dazu ein, mit dem Handy Nägel in ein Stück Holz zu schlagen. Aber nicht nur das Gehäuse aus Magnesium, Hartgummi, Nylon und Glasfaser hat es in sich, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben einer 3-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Videofunktion bietet das Outdoor-Handy einen MP3-Player, UKW-Radio, UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream) und Bluetooth.
370,- Euro soll das robuste Teil kosten.
 
 
 
 
© Puma
Puma Phone
Auch ein namhafter Sportartikel-Hersteller war auf dem MWC 2010 vertreten. Puma zeigte sein erstes, bereits im Oktober letzten Jahres angekündigtes Handy, das in Kooperation mit dem französischen Mobiltelefon-Hersteller Sagem entwickelt wurde. Auffälligste Besonderheit des Puma Phone: Das Handy wird über eine Solarzelle auf der Rückseite des Gehäuses mit Strom versorgt. Neben Schrittzähler und Stoppuhr bietet das Solar-Handy von Puma ein 2,8 Zoll großes Display, eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen integrierten GPS-Empfänger.
Ab dem zweiten Quartal 2010 ist das Puma Phone bei Mobilfunkanbietern sowie bei Puma selbst erhältlich. Zum Preis gibt es bislang keine Informationen.
 
 
 
 
© Samsung
Samsung S8500 Wave
Der südkoreanische Hersteller Samsung stellte mit dem S8500 Wave sein erstes Smartphone auf Basis des neuen, hauseigenen Betriebssystems Bada vor. Auch hier gibt es bereits vorinstallierte Applikationen für soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Weitere Anwendungen lassen sich über samsungapps.com beziehen. Das 3,3 Zoll große Super-AMOLED-Touchscreen ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen AMOLED-Displays und verspricht eine noch schärfere und kontrastreichere Auflösung. Zudem soll es fünfmal weniger Sonnenlicht reflektieren. Dank GPS-Empfänger lassen sich Fotos der 5-Megapixel-Kamera mit Geotags versehen. Mit der integrierten Kamera können außerdem auch HD-Videos (720p) aufgezeichnet werden. In Sachen Konnektivität unterstützt das Samsung S8500 Wave Bluetooth 3.0, UMTS samt HSDPA sowie WLAN 802.11b/g und den schnellen n-Standard.
Ab dem zweiten Quartal 2010 ist das S8500 im Handel verfügbar. Zum Preis hat Samsung noch keine Angaben gemacht.
 
 
 
 
© Samsung
Samsung i8520 Beam
Schon im vergangenen Jahr präsentierte Samsung ein Beamer-Handy auf dem MWC. Auch das neue Modell, das i8520 alias Beam, verfügt über einen Mini-Projektor mit DLP-Technik und kann auf dem Smartphone gespeicherte Fotos und Videos sowie Webseiten an die Wand werfen. Konkrete Angaben zur Auflösung und zur Helligkeit des integrierten Projektors stehen noch aus. Die weiteren Eckdaten sind hingegen schon bekannt. Das Samsung i8520 ist mit einem 3,7 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen, einer 8-Megapixel-Kamera  mit LED-Blitz und einem GPS-Empfänger ausgestattet. Neben UMTS samt HSDPA (bis zu 7,2 MBit/s) wird für den schnellen Zugriff auf das Internet auch WLAN 802.11b/g/n geboten. Anders als beim S8500 Wave setzt Samsung beim i8520 Beam nicht auf das hauseigene Betriebssystem Bada, sondern auf Googles Android in der aktuellen Version 2.1.
In den Handel gelangt das Samsung i8520 im zweiten Quartal 2010. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.
 
 
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