HTC Desire Test
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Preis: ab 261,50 €
- Handy-Typ: Smartphone |
- Betriebssystem: Android |
- Display: 3.7 Zoll |
- Touchscreen |
- Kamera: 5 Megapixel |
- Netze: 1800, 1900, 850, 900 |
- GPS |
- Datentransfer: EDGE, GPRS, HSDPA, HSUPA, UMTS |
- Konnektivität: Bluetooth, USB, WLAN |
Auswertung der Testberichte
Mit dem Desire möchte HTC ein wirklich begehrenswertes Handy schaffen, das kaum ein Ausstattungsmerkmal vermissen lässt. Es ist dem Google Nexus One sehr ähnlich, das ebenfalls von HTC gebaut wird. Mittlerweile sind die Nachfolgemodelle HTC Desire HD und HTC Desire Z auf dem Markt.
Optik & Verarbeitung:
Die Optik des HTC Desire kann leider nicht mit dem Äußeren des iPhones oder des HTC Legend mithalten. Zwar liegt das ergonomisch geformte Gehäuse sehr gut in der Hand, wirkt aber insgesamt eher bieder. Die Materialauswahl ist dagegen sehr hochwertig. Ein Test bemängelte etwas die nicht an allen Stellen optimale Verarbeitung, was bei dem hohen Preis ein echtes Ärgernis ist. Andere Berichte lobten die Verarbeitung außerordentlich. Außerdem ist das HTC Desire recht hoch und breit geraten, da der große Touchscreen einiges an Platz einnimmt. Dafür ist es aber sehr flach.
Multimedia & Konnektivität:
Was die Internet-Standards angeht ist das HTC Desire absolut auf der Höhe der Zeit. UMTS mit HSPA, EDGE und WLAN heißen nur einige der vielen Zauberworte in der Ausstattungsliste des Smartphones. Damit liefert es sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem iPhone. In der Kategorie Internet hat das HTC Desire aber letztendlich die Nase vorn, denn sein Browser stellt im Gegensatz zum Konkurrenten auch Flash-Seiten fehlerfrei dar. Das Scrolling über die Webseiten klappt reibungslos und ohne Ruckeln.
Die 5 Megapixel Kamera mit Autofokus ist zwar nicht ganz so herausragend, aber immer noch absolut brauchbar. Besonders die vielen individuellen Einstellungsmöglichkeiten erfreuen den Hobby-Fotografen. Im Dunkeln stört der allzu helle Blitz, wenn man nahe liegende Objekte knipst. Der Musikplayer inklusive Radio konnte ebenfalls weitestgehend überzeugen, ist aber kein Glanzstück, da es ihm ein wenig an Einstellungsoptionen mangelt. Die schlechten mitgelieferten Kopfhörer tauscht man lieber schnell aus, was über den 3,5mm Klinkenanschluss kein Problem ist.
Wie immer bei Android ist auch beim Desire ein Google-Account Pflicht um alle Funktionen barrierefrei nutzen zu können. Aber auch andere Mailprovider unterstützt das Handy ebenso wie Exchange Server. Outlook-Synchronisation ist ebenfalls möglich. Das Programm "FriendStream" bündelt Infos verschiedener sozialer Netzwerke, wie z.B. Facebook, zu einem Nachrichtenstrang. Ein GPS-Empfänger ist genauso mit von der Partie, muss aber leider ohne serienmäßige Navisoftware auskommen. Aber dafür gibt es ja neuerdings Googles Offboard Lösung "Google Maps Navigation". Leider ist der interne Speicher des HTC Desire mit 512 MB etwas klein geraten. Die 4 Gigabyte auf der mitgelieferten Speicherkarte sind bei dem großen Funktionsumfang auch nicht gerade üppig. Die Synchronisation mit dem PC wurde in einem Test als recht unkomfortabel beschrieben.
Bedienung:
Wie immer bei HTC überzeugt auch beim Desire die hübsche und hervorragend bedienbare hauseigene „Sense“ genannte Oberfläche, die über das Android 2.1 Betriebssystem gelegt wurde. Hervorragende Übersicht garantiert der hochauflösende 3,7 Zoll große Touchscreen, der dank AMOLED-Technik besonders brillant, kontraststark und stromsparend, dafür aber nicht allzu hell ist. Das Display des Handys reagierte im Test stets schnell und präzise. Es ist mit einer hohen Auflösung und satten Kontrasten bedacht worden. Das optische Trackpad hat gegenüber herkömmlichen mechanischen Navi-Keys einiges an Komfort voraus. Einige Tester bevorzugten aber doch den guten alten Trackball der Vorgängermodelle. Die Hardwarekeys haben dagegen einen etwas zu schwammigen Druckpunkt, reagieren aber trotzdem zuverlässig. Dank des wieselflinken 1 GHZ Prozessors und des 576 MB großen Arbeitsspeichers verwöhnte das HTC Desire im Test durch gänzlich fehlende Ladezeiten. Eine Sprachsteuerung, die sich bei der Konkurrenz immer mehr durchsetzt, hat HTC dem Desire nicht spendiert.
Telefonie:
Im Labor bescheinigten die Tester dem HTC Desire weitestgehend gute Leistungen. Die Akkulaufzeit war für einen Test absolut in Ordnung, ein anderer wünschte sich wegen des großen Displays einen leistungsstärkeren Stromspeicher. Bei der Sprachqualität gab es nichts zu meckern, so lange man das HTC Desire am Ohr hält. Die Freisprechfunktion ist dagegen absolut unterirdisch schlecht ausgefallen. Ein Test bemerkte ein leichtes Hintergrundrauschen.
Fazit: HTC nimmt Apples iPhone in die Zange. Überzeugte das Legend besonders in punkto Design, so hat das HTC Desire beim Internet die Nase gegenüber Apples Millionenseller leicht vorn. Schade nur das Optik und Verarbeitung nicht mit den inneren Werten mithalten können. So wird in der Käufergunst wohl weiterhin das iPhone vorne liegen.
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Alles klasse - direkter Vergleich zum iPhone. |
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