Pocketbook 360 Test
Auswertung der Testberichte
Der Name lässt es bereits vermuten: Das Pocketbook 360 ist ein sehr kompakt gehaltener E-Book Reader, der sogar in der Hosentasche Platz finden soll
Optik & Verarbeitung:
Das Pocketbook überzeugte im Test mit seinem geringen Gewicht. Die Verarbeitung erhielt allgemein gute Noten, auch wenn das Kunststoffgehäuse ab und an leichte Knarzlaute von sich gab. Die Geräte der Konkurrenz wirken meist hochwertiger als das Pocketbook 360.
Display:
Wie die meisten Konkurrenten setzt auch der Hersteller des Pocketbooks auf die bewerte E-Ink Technologie. Diese hat den Vorteil, dass die Buchstaben wie gedruckt wirken und der E-Book Reader nur beim Umblättern Strom verbraucht. Die Kontrastwerte eines solchen Displays sind kaum zu schlagen. Allerdings verzichtet die E-Ink Technologie auf eine Hintergrundbeleuchtung, so dass man, wie beim gedruckten Buch, im Dunkeln eine Leselampe zur Hilfe nehmen muss. Leider geht die Schrift auf dem 5 Zoll Display des Pocketbook 360 fast bis zum Displayrand, der dadurch Schatten auf einige Buchstaben wirft.
Ausstattung:
Das Pocketbook 360 hat einen Gravitationssensor eingebaut, so dass das Display, wenn man das Gerät dreht, automatisch richtig ausgerichtet wird. Neben der Unterstützung aller gängigen E-Book Formate, bietet das Pocketbook 360 ein Wörterbuch, einen Taschenrechner und vier Spiele. Neuer Lesestoff kommt über das miniUSB Kabel direkt vom PC oder über den microSD Karten Slot auf das Gerät. Die Suchfunktion kann besonders bei wissenschaftlicher Literatur von Nutzen sein.
Bedienung:
Die Bedienung, die über die seitlich angebrachten Navigationstasten erfolgt, konnte im Test nicht vollends überzeugen. Zum einen haben die Drücker einen zu harten Druckpunkt, zum anderen sind sie nicht beschriftet, so dass man erst einmal etwas herumprobieren muss, bis man die Bedienung des Pocketbook 360 sicher im Griff hat. In den Menüs bewegt man sich aber trotz von Haus aus träger Displaytechnologie angenehm flott.
Lesepraxis:
Bei mittlerem und hellem Umgebungslicht, ist das Lesen auf dem Pocketbook 360 laut Test sehr angenehm. Im Dunkeln muss man wegen der fehlenden Hintergrundbeleuchtung stets eine Lampe zur Hilfe nehmen. In der Praxis stören leider die Schatten, die der Displayrand auf einige Buchstaben wirft. Dafür hält das Pocketbook 360 dank stromsparender Technologie bis zu 13 Tage mit einer Akkuladung durch. Die E-Ink Technologie hat jedoch den Nachteil, dass das Öffnen von E-Books und das Umblättern recht lange dauert. Hier machte sich das Pocketbook leider teilweise noch schlechter als die Konkurrenz mit der selben Displaytechnik.
Fazit: Das Pocketbook 360 ist sicher nicht ganz perfekt, aber wegen des vernünftigen Preises und seiner Kompaktheit besonders für Vielreisende eine Überlegung wert. Die müssen aber im Lesealltag etwas Geduld mitbringen.
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Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
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Zitat: Braucht am längsten zum Öffnen von Büchern und blättert langsam. Das Bild ist bei mittlerem und bei sehr hellem Umgebungslicht gut. Der Akku des Pocketbook hält rund 13 Tage.
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![]() Ausgabe 6/2010 |
Zitat: Das im Hosentaschenformat gehaltene Pocketbook 360 kann mit einigen Soft-Inhalten aufwarten.
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Testalarm
Meinungen
Neujahrsgirl |
Toller Lesespaß
Ich liebe mein PocketBook, es ist leicht in der Hand, es läßt sich auch gut bei kleiner Lichtquelle im Bett lesen, wenn der Liebste schlafen will, und es ist in jeder Tasche verstaubar. Einzig das laute Klicken bei den Tasten stört ein wenig, aber der Preis ist echt ok dafür. |
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