Navigon 70 plus Test
Alle Navigon Navis
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Preis: ab 169,99 €
- Navi-Typ: Plug&Play |
- Einsatz: Auto |
- Display: 5 Zoll |
- Vorinst. Kartenmaterial: Deutschland, Europa |
- Staumelder: TMC |
- Zusatzdienste: 3D-Ansicht, Fahrspurassistent, Tempowarner, Verkehrsschildererkennung, POI, Text-to-Speech |
Auswertung der Testberichte
Es passiert etwas auf dem Navi-Markt. Geräte mit einem 3,5-Zoll-Display sterben langsam aus, dafür sind selbst in der Mittelklasse immer mehr Navis mit 5 Zoll verfügbar. Auch das Navigon 70 plus hat ein solch großes Display und bringt die üblichen herausragenden Tugenden des Hamburger Unternehmens mit.
Halterung & Gehäuse
Zwar handelt es sich bei der Windschutzscheiben-Halterung des Navigon 70 plus nicht um einen Aktivhalter, so dass alle Kabel vor der Fahrt erst an das Gerät gesteckt werden müssen, dafür ist der Halter aber angenehm lang geraten. Das Navi sitzt fest in der Verankerung, lässt sich aber trotzdem leicht einstecken und wieder entfernen. Das Ladekabel ist jedoch mit 140cm gerade so ausreichend lang für den Einsatz im Auto. Im Wohnmobil oder gar im LKW könnte der Weg von der Windschutzscheibe zum Zigarettenanzünder schon zu lang sein. Erfreulich ist, dass das Navigon 70 plus sowohl 12V als auch 24V Spannungen verarbeiten kann. Das Navigon 70 plus ist laut Test insgesamt hochwertig verarbeitet.
Display & Bedienung
5 Zoll in der Diagonale sind zur Zeit absolute Oberklasse. Nur einige LKW-Navis und spezielle DVB-T-fähige Geräte bieten noch mehr Diagonale. Für den Kleinwagen könnte das aber schon beinahe zu groß sein und die Sicht behindern. Der Screen des Navigon 70 plus regelt automatisch seine Helligkeit je nach Umgebungslicht. Allerdings könnte er laut Test früher in den Nachtmodus umschalten. Auch kommen Farben auf dem Screen laut einem Test nicht so kräftig rüber, wie etwa auf dem Navigon 40 Premium. Dank Annäherungssensor schaltet das Gerät automatisch in das Menü um, wenn sich eine Hand nähert. Wenn sich die Finger wieder entfernen, erscheint dann automatisch wieder die vorherige Ansicht, z.B. die optische Routenführung. Jedoch reagierte der Sensor im Test nicht bei jeder Annäherung. Zwar bietet das Navigon 70 plus eine Menge an Ausstattung und Funktionen, dank der durchdachten Benutzeroberfläche finden sich aber auch Anfänger schnell zurecht. Der Kaltstart dauert beim Navigon 70 plus allerdings recht lange.
Ausstattung
Das Navigon 70 plus bietet eine nie dagewesene Fülle an individuellen Einstellungsmöglichkeiten. So bietet es für jedes Ziel drei verschiedene Routen zur Auswahl an und hat fünf vordefinierte Geschwindigkeitsprofile, z.B. auch für Fahrradfahrer und Fußgänger, parat. Autobahnkreuze und -abfahrten zeigt das Navi dank Reality View realitätsgetreu und mit echter Beschilderung an. Der aktive Fahrspurassistent zeigt nicht nur die richtige Abbiege-Spur an der nächsten Kreuzung, sondern in einem extra Fenster auch im weiteren Straßenverlauf an. Übertritt man eine Landesgrenze, so weist das Navi auf die wichtigsten Verkehrsregeln im Urlaubsland hin. Mit dem Kartenmaterial des Navigon 70 plus reist man durch ganz Europa, mit Ausnahme von Malta und der Türkei. Bei so viel Sonderausstattung ist der TMC-Stauwarner schon fast nicht mehr erwähnenswert. Live-Services versorgen einen optional mit aktuellen Infos zum Wetter, freien Parkplätzen oder den besten Restaurants in der Nähe. Sie sind aber kostenpflichtig.
Navigation
In Sachen Routenführung macht Navigon derzeit kein Konkurrent etwas vor. Im Test gefielen besonders die sehr genauen akustischen Fahrhinweise über den sehr kräftigen Lautsprecher. Dank Text-To-Speech-Software sagt das Navi alle Straßennamen und auch eingehende Verkehrsmeldungen an. Gut Ding will Weile haben: Das Navigon 70 plus braucht sehr lange, um eine Strecke zu berechnen. Die berechneten Routen waren im Test aber über jeden Zweifel erhaben. Dank MyRoutes Funktion passt das Navi die Routen sogar an die Fahrgewohnheiten des Fahrers an. In Sachen Zielführung macht Navigon ebenfalls niemand etwas vor. Die Sprachausgabe gefiel im Test mit gutem Timing und verständlichen Anweisungen. In Sachen Grafik kann derzeit ebenfalls niemand mit den aktuellen Navigon-Geräten mithalten. Der animierte Fahrspurassistent spaltete die Tester. Einige fanden ihn besonders hübsch und komfortabel, andere werteten ihn als verwirrend. Auf Wunsch kann der Fahrer aber auch auf die herkömmliche Ansicht zurückgreifen.
Fazit: Das Navigon 70 plus gehört zu den besten Navigationsgeräten, die man derzeit kaufen kann. Die hervorragende Navigon-Software paart sich hier mit einer Reihe von nützlichen Extras, die den Alltag auf der Straße erleichtern. Als Navigon 70 Premium gibt es das Gerät auch mit noch besserer Ausstattung.
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Meinungen
mk |
TMC sehr schlecht !!!Im großen und ganzen ist das Navigon 70 Plus gut. Der TMC Empfang ist sehr schlecht und funktioniert nicht immer. Es werden Staus gemeldet, die es nicht mehr gibt oder wo man schon lange drin steht. |
Markus |
(Mindestens in der Schweiz) unbrauchbarIch habe vor 2 Monaten das 70 Plus für meine Frau gekauft. Ein sehr schönes Navi. Aber leider unbrauchbar. Es führt beständig in die Irre: Sackgassen, Feldwege. Die Karten müssen extrem undetailliert sein. Da helfen die vielen Spezialfunktionen überhaupt nichts. Wir haben das Vertrauen in das Gerät völlig verloren. Ich werde ihr wohl ein anderes kaufen müssen. |
Rudi |
TMC alles andere als Premium
Ein ganz schönes Navi mit riesem Display. |
Carottinger |
Falsche Route, schlechte Ansichten, sehr ungenau
Wow, so viele Features in einem Gerät - nur brauchbar ist fast keins davon: |
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