Navigon 40 Premium Test
Alle Navigon Navis
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Preis: ab 145,90 €
- Navi-Typ: Plug&Play |
- Einsatz: Auto |
- Display: 4.3 Zoll |
- Vorinst. Kartenmaterial: Deutschland, Europa |
- Staumelder: TMC |
- Zusatzdienste: 3D-Ansicht, Fahrspurassistent, Tempowarner, POI, Text-to-Speech |
Auswertung der Testberichte
Navigon hat seine Produktpalette erneuert und die Namensstruktur seiner Navis vereinfacht. Im Baukastensystem des Herstellers gibt es nun Modelle der Größen 20 (3,5 Zoll Display), 40 (4,3 Zoll Display) und 70 (5 Zoll Display) zu erwerben. Die Endungen „Easy“, „Plus“ und „Premium“ weisen auf die restliche Ausstattung hin. So hat das top ausgestattete Modell Navigon 40 Premium noch zwei kleinere Geschwister, nämlich das Navigon 40 Easy und das Navigon 40 Plus. Zudem gibt es das Gerät noch als Navigon 40 Premium Live mit zusätzlichen mobilfunkbasierten Services. Im Test überzeugte das Navigon 40 Premium in beinahe jeder Disziplin.
Halterung & Äußeres:
Von außen machen alle neuen Navigon-Geräte einen sehr hochwertigen Eindruck. Beim Design hat der Hersteller sichtbar auf die Produkte aus dem Hause Apple geschielt, ohne dass man dem Navigon 40 Premium vorwerfen könnte, ein billiges Plagiat zu sein. Bei der Halterung setzt Navigon auf Bewährtes: Eine Aktivhalterung gibt es leider nicht, zudem setzt der Hersteller auf einen etwas altertümlichen Klammermechanismus zum Festhalten des Gerätes.
Etwas wenig für ein Premium-Gerät. Zum Vergleich: Das TomTom Go 1000 Live, das in einer ähnlichen Liga spielt, bringt einen Aktivhalter mit, der das Handy elegant per Magnet festhält. So muss man bei Navigon weiterhin vor jeder Fahrt erst einmal die Kabel an das Navi stecken, bevor es losgehen kann. Dafür ist der Halter angenehm lang, so dass er recht weit in das Fahrzeug hinein reicht. Das Navigon 40 Premium kommt mit 12- und 24 Volt Spannungen zu Recht.
Display:
4,3 Zoll Displaydiagonale sind zur Zeit gute Navi-Mittelklasse. Wer es größer mag, kann zum Schwestermodell Navigon 70 greifen. Der Screen ist matt gehalten, so dass unangenehme Spiegelungen die Ausnahme sein sollten. Während TomTom bei seinen neueren Geräten mittlerweile auf einen kapazitiven, also berührungsempfindlichen Touchscreen setzt, bekommt man bei Navigon weiterhin eine druckempfindliche Ausgabe. Das hat Vor- und Nachteile: Zum einen ist die Bedienung bei Navigon auch mit dem Fingernagel möglich, was laut Test vor allem bei der Adresseingabe über die häufig etwas eng beieinander liegenden Buchstabentasten hilfreich ist. Zum anderen reagieren druckempfindliche Touchscreens allgemein nicht so direkt, wie ihre berührungsempfindlichen Brüder. Zudem entfällt die vom iPhone bekannte elegante Gestensteuerung.
Ausstattung:
Als Modell aus der Navi Top-Liga hat das Navigon 40 Premium natürlich viele hilfreiche Extras an Bord. Angefangen bei einem TMC-Staumelder, dessen Meldungen das Navi dank Text-To-Speech Technologie, ebenso wie auch die Straßennamen während der Navigation, vorlesen kann. Angefangen bei einem aktiven Fahrspurassistenten, der in einem extra Fenster die Fahrspur in einer mitlaufenden Animation anzeigt bis hin zur nützlichen Fußgängerfunktion, hat das Navigon so einiges zu bieten. Dazu kommt noch Kartenmaterial für fast ganz Europa (ausgenommen Russland,Türkei & Malta), eine spezielle Sightseeing-Funktion, die Infos zu markanten Gebäuden vorliest, sobald man sich diesen nähert, sowie eine laut Test gut funktionierende Bluetooth-Freisprecheinrichtung.
Bedienung:
Zum Kaltstart braucht das Navigon 40 Premium relativ lange, danach läuft die Bedienung des Navis aber laut Test durchweg reibungslos. Das aufgeräumte und klar strukturierte Menü stellt niemanden vor unlösbare Probleme, auch weil Navigon auf Extras, die nichts mit der Navigation zu tun haben, wie z.B. MP3-Player oder einen Bildbetrachter, verzichtet hat. Auch für die BErechnung der Routen nimmt sich das Navi recht viel Zeit.
Praxis:
In der Praxis machte sich das Navigon 40 Premium sowohl bei der Routenwahl als auch auf der Straße mehr als gut. Die Funktion „MyRoutes“ berechnet stets mehrere Routen, aus denen der Fahrer vor Reiseantritt wählen kann. Sie waren im Test von hoher Qualität. Wer verreisen will, wird sich über die Möglichkeit freuen, bestimmte vorhandene Vignetten einzugeben und andere mautpflichtige Straßen gleichzeitig auszuschließen. So kann man z.B. auf der Fahrt von Österreich in die Schweiz eingeben, eine österreichische Autobahn-Vignette zu besitzen, aber keine für die Schweiz. Das Navigon 40 Premium umfährt dann automatisch alle vignettenpflichtigen Straßen in der Schweiz.
Die zahlreichen Sonderziele, die das Navigon vor allem in der Stadt anzeigt, machen die Darstellung schnell unübersichtlich – sie lassen sich aber über die Menüeinstellungen leicht reduzieren. Ausschalten lässt sich bei Bedarf auch der aktive Fahrspurassistent, der laut einem Test leicht verwirren kann. Auf Wunsch zeigt das Navigon dann die statische Standard-Kreuzungsansicht an. Das Timing der Sprachansagen während der Fahrt war exzellent, der Text stets gut verständlich. Die aufwendig gestaltete 3D-Darstellung des Navigon 40 Premium erntete im Test großes Lob.
Fazit: Im Duell der Premium-Navis macht sich das Navigon 40 Premium besser als das TomTom Go Live 1000. Navigon verzichtet auf die allermodernste Hardware und konzentriert sich dafür mehr auf die Navigation. Einzig der Premium-Staudienst HD-Traffic spricht für die Konkurrenz von TomTom.
Neuere Produkte von Navigon
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
![]() Ausgabe 5/2011 |
Zitat: Alle Ansagen kamen rechtzeitig und präzise, die Stimmen klangen bei höheren Lautstärken aber etwas scharf.
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![]() Ausgabe 2/2011 |
Zitat: Das [...] System aus der 40er-Serie bietet vor allem optisch eine Menge.
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Testalarm
Meinungen
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Medion GoPal E3260 (MD 98940)Kategorie: Navis |
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