Amazon Kindle Keyboard Test
Alle Amazon E-Book Reader
Auswertung der Testberichte
Obwohl über die deutsche Seite gar nicht erhältlich, wird der E-Book Reader Kindle des Online-Versandhändlers Amazon immer wieder als Musterbeispiel für die neue digitale Art des Lesens herangezogen. Zurecht, denn der Reader, der mittlerweile in der dritten Ausgabe vorliegt, ist immer noch eines der besten Geräte auf dem noch jungen Markt.
Optik & Verarbeitung:
Besaß der Vorgänger noch eine recht auffällige weiße Hülle, so hat Amazon den Kindle 3 in massenkompatibleres Grau gehüllt. Gleichzeitig hat der Reader eine Schlankheitskur durchlaufen und ist nun um einiges kleiner und leichter als früher. Damit liegt er umso besser in der Hand. Die Rückseite wurde für ein angenehmeres Anfassgefühl dezent gummiert.
Display:
6 Zoll misst das Display des Amazon Kindle 3. Das entspricht in etwas mehr als der Größe einer normalen Buchseite. Das E-Ink Display der neuen Gerätegeneration ist dabei noch lesefreundlicher geraten, als beim Vorgänger. Schriften werden darauf besonders scharf und kontrastreich gezeichnet. Spiegelungseffekte sind auch bei direkter Sonneneinstrahlung kaum zu bemerken. Die E-Ink Technologie verbraucht nur beim Umblättern Strom und vermittelt den Eindruck, man lese auf echtem Papier.
Ausstattung:
Je nach Lesegewohnheit lassen sich beim Kindle verschiedene Schriftgrößen und Schriftarten auswählen. Zeilen- und Wortabstände können ebenfalls angepasst werden. Der 4GB große interne Speicher reicht für ca. 3.500 elektronische Bücher.
Dank Text-To-Speech kann der Kindle sogar Texte vorlesen, jedoch nur sofern diese auf Englisch geschrieben sind. Hier zeigt sich die größte Schwäche des Kindle, zumindest für deutschsprachige Kunden: Der E-Book Reader ist leider vor allem auf den amerikanischen Markt ausgerichtet, daher bietet Amazon bislang fasst nur englischsprachige Literatur an. Das im europäischen Raum gängige epub Format wird zudem nicht unterstützt, wenngleich man digitale Texte zum Umwandeln an den Versandhändler mailen kann, was aber auf Dauer umständlich ist und außerdem jedes Mal Geld kostet. Zudem funktioniert das Ganze nur mit nicht kopiergeschützten Dateien. Immerhin kann der Kindle PDF-Dateien anzeigen.
Gegen Aufpreis erhält man den Kindle mit einem integrierten Mobilfunkmodul, mit dem man direkt und kostenlos den Amazon E-Book Store ansteuern kann. Der Download von Büchern aus dem Store ist laut Test ein Kinderspiel. Im WLAN-Betrieb kann das Gerät sogar im Internet Surfen, wobei man natürlich beachten muss, dass der Amazon Kindle 3 nur ein schwarz-weiß Display besitzt.
Auch für musikalische Untermalung beim Lesen kann der Kindle über den integrierten MP3-Player sorgen.
Bedienung & Praxis:
Amazon hat die Umschaltzeiten des Kindle noch einmal verbessert, so dass das Umblättern einer Seite jetzt weniger als eine Sekunde in Anspruch nimmt. Wie bereits unter dem Punkt „Display“ beschrieben, liest es sich auf dem Amazon Kindle 3 genauso gut wie in einem normalen Buch und liegt vermutlich viel besser in der Hand als dicke Wälzer. Und genau wie bei einem gedruckten Text, braucht man eine Leselampe wenn es dunkel wird, denn das Display des E-Book Readers ist nicht beleuchtet. Für die Reiselektüre auch auf längeren Trips taugt das Gerät ebenfalls, denn einerseits haben bis zu 3500 Bücher im Speicher Platz, andererseits hält der Akku im Normalfall ca. einen Monat durch. Die Bedienung geht ebenfalls recht leicht von der Hand, wenngleich die englische QWERTY-Tastatur etwas klein und teilweise schwergängig geraten ist. Längere Texte sollte man auf dem Kindle also nicht tippen. Ein Test lobte die Drücker dagegen ausdrücklich.
Fazit: Der Amazon Kindle 3 ist das Vorzeigegerät der noch jungen E-Book Reader Sparte. In den USA findet der Reader bereits reißenden Absatz, in Deutschland wird es weiterhin nur als Testreferenz dienen, da es bislang kaum deutschsprachige Literatur gibt. Wer jedoch ausschließlich auf Englisch ließt, für den ist der Amazon Kindle 3 bereits jetzt erste Wahl.
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Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
![]() Ausgabe 10/2012 |
Kein Zitat
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![]() Ausgabe 4/2011 |
Zitat: Amazon setzt auf ein eigenes, DRM-geschütztes Buchformat, in dem darüber hinaus aktuell fast keine deutschen Titel erhältlich sind.
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![]() Ausgabe 2/2011 |
Zitat: Das schönste Design bringt eindeutig der Kindle mit. Er ist jedoch extrem flach und liegt damit weniger angenehm in der Hand als andere Geräte.
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![]() Ausgabe 2/2011 |
Zitat: Die perfekte Anbindung an den Online-Shop bildet nach wie vor das obere Ende der Messlatte. Ebenfalls spitze sind Akkulaufzeit und Bedienung des Geräts sowie der Bildschirm mit hohem Kontrast und schnellem Seitenwechsel.
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Meinungen
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