Thalia Oyo Test
Alle Thalia E-Book Reader
Auswertung der Testberichte
Amazon hat es mit dem Kindle vorgemacht, jetzt ziehen andere Online-Buchhändler nach. Während Libri mit dem Computerspezialisten Acer den LumiRead entwickelte, hat sich Thalia die Firma Medion mit ins Boot geholt und mit dem Oyo einen anständigen eigenen E-Book Reader kreiert, der jedoch nicht ganz ohne Schwächen ist.
Optik & Verarbeitung:
Von außen wirkt der Oyo leider bei weitem nicht so hochwertig, wie das Referenzgerät Amazon Kindle 3. Trotzdem ist er mit seiner weißen Hülle recht schick geraten und lässt sich angenehm in der Hand halten. Allerdings ist das Gerät etwas dicklicher als die Konkurrenz, was das Halten aber laut Test erleichtert.
Display:
Genau wie beim Amazon Kindle 3, so ist auch beim Thalia Oyo ein 6 Zoll großes E-Ink Display verbaut. Allerdings handelt es sich beim Thalia-Modell um einen Touchscreen, der im Test aber leider recht langsam reagierte. Bei der Qualität der Darstellung waren sich die Tester nicht einig. Ein Test bezeichnete den Kontrast als gut, ein anderer bewertete ihn als eher schwach. Scharf sind die Buchstaben aber allemal.
Ausstattung:
Thalia ist glücklicherweise nicht so stur wie etwa Amazon und lässt auf dem Oyo eine Vielzahl unterschiedlicher Formate zu, u.a. auch den in Deutschland beliebten epub Standard. Über den integrierten WLAN-Empfänger kann neuer Lesestoff direkt aus dem Thalia Online-Shop auf den E-Book Reader geladen werden. Dort gibt es bereits eine erstaunlich große Auswahl an digitaler deutschsprachiger Lektüre. Eine Volltextsuche und eine Notizfunktion hat der Hersteller ebenfalls integriert. Wer seine Augen mal ein wenig ausruhen möchte, genießt zwischendurch ein paar MP3s. Außer über WLAN und den USB-Anschluss lässt sich der Oyo auch über SD-Karten mit neuem Lesestoff füllen.
Bedienung & Praxis:
E-Ink ist eine eher träge Displaytechnologie. Kein Wunder also, dass der Oyo nicht allzu schnell auf Eingaben reagiert. Das nervt besonders beim Tippen auf der virtuellen Tastatur. Auch beim Umblättern braucht das Gerät mehrere Sekunden. Wer genug Geduld hat, für den ist die Bedienung des Oyo aber insgesamt angenehm einfach. Alternativ zur Bedienung per Touchscreen, können die meisten Funktionen auch per Tastendruck gesteuert werden. Schriftart und Größe können dem individuellen Gusto angepasst werden. Im Dunkeln muss man allerdings eine Leseleuchte zur Unterstützung hinzu ziehen, denn das Display des Oyo verfügt über keine Hintergrundbeleuchtung.
Fazit: Der Thalia Oyo hat dem Amazon Kindle das große deutschsprachige Angebot an Lesestoff voraus. Es lässt sich auf ihm zwar recht angenehm lesen, jedoch besteht an einigen Stellen noch Optimierungsbedarf. Man darf daher schon auf die zweite Generation des Oyo gespannt sein.
Neuere Produkte von Thalia
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
![]() Ausgabe 4/2011 |
Zitat: Dem Oyo haftet ein gewisser Plastik-Look an, der allerdings nichts daran ändert, dass das Gerät sehr angenehm in der Hand liegt und sich über die Kombination aus Touch-Bildschirm und seitlich angebrachten Navigationstasten hervorragend bedienen lässt. In puncto Schriftdarstellung reicht das Gerät leider nicht ganz an die Konkurrenz heran.
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![]() Ausgabe 3/2011 |
Zitat: Der günstige Oyo ist der Schlüssel zum größten Angebot an deutschen E-Books.
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![]() Ausgabe 2/2011 |
Zitat: Im Ergebnis ein günstiges, kompaktes, etwas langsames Gerät mit guter Buchshop-Anbindung.
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![]() Ausgabe 1/2011 |
Zitat: Allerdings offenbart das E-Ink-Display in der Kerndisziplin leichte Schwächen: Schriften kommen nicht ganz so kontrastreich zur Geltung, und auch die Umschaltzeiten beim Blättern sind mit beinahe drei Sekunden grenzwertig. Dafür überzeugt der Oyo mit ausgereiften Leseeinstellungen, einer Suchfunktion und der Möglichkeit, sich beim Lesen über eine virtuell einblendbare Schreibtastatur zusätzlich Notizen zu machen.
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![]() Ausgabe 1/2011 |
Zitat: Preiswert und brauchbar, aber kontrastarmes und langsames Display.
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Testalarm
Meinungen
oyo-hasser |
nach 3 Wochen Totalausfallvöllig unbrauchbar, nach 3 Wochen traten 6 verschiedene Fehler auf, bis dann gar nichts mehr ging. |
ulli_muc |
Unzumutbar!Ich habe mir für den Urlaub den Oyo zugelegt. Das Touchscreen funktionierte fast überhaupt nicht, aber nur mit diesem lässt sich ein Buch öffnen. Beim Versuch zu öffnen sprang das Display. Natürlich ist dies kein Garantiefall lt. Medion - ich kann ja auch nicht mehr beweisen, dass der Touchscreen nicht funktionierte. Kulanterweise schickt mir Medion den defekten oyo KOSTENLOS zurück !! Vielen Dank Medion !!! |
Anonym |
Großer Reinfall
Der Oyo bekommt von mir nur einen Stern (0 Sterne gab es leider nicht). Weder das Display noch die Akkulaufzeit oder die Verarbeitung können mit anderen Geräten mithalten. 8000 Seiten stehen in der Beschreibung vom Oyo, leider reicht er an diese Beschreibung nicht im Mindesten heran. Die Verarbeitung ist eine Zumutung. Wo gibt es das, daß ein Gerät von ganz allein Risse in Hülle und Display bekommt. Von vielen Kunden ist auch noch zu hören, daß der Hersteller Medion selbst in der Garantiezeit sich nichts davon annimmt an als Selbstverschulden deklariert. |
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