Weltbild Aluratek Libre Test
Auswertung der Testberichte
Wie die Konkurrenten Libri.de (Acer LumiRead) und Thalia (Oyo), so hat auch der Buchhändler Weltbild seinen eigenen E-Book Reader auf dem Markt. Der Aluratek Libre hat jedoch die ein oder andere Macke, die ihn in den Testergebnissen hinter die Konkurrenz zurückfallen ließ.
Optik & Verarbeitung:
Mit 215 Gramm Gewicht ist der Weltbild Aluratek Libre vergleichsweise schwer geraten. Man sollte das Gerät also beim Lesen am besten irgendwo abstützen oder des E-Book Reader auf den Schoß legen.
Display:
Wo die Konkurrenz auf E-Ink setzt, hat der Weltbild Aluratek Libre als einer der wenigen E-Book Reader ein monochromes LCD-Display bekommen. Über die Qualität des Screens waren die Testberichte unterschiedlicher Meinung. Teilweise wurden der Kontrast und die Darstellung gelobt, andere Tester kritisierten das Gerät genau in diesen Punkten. Fest steht aber, dass ein LCD-Screen kein so natürliches „Papierfeeling“ bringt, wie die E-Ink-Technologie.
Ausstattung:
Der interne Speicher des Weltbild Aluratek Libre ist mit 100 MB überaus klein geraten. Er ist aber mit SD-Karten erweiterbar, die natürlich zusätzlich aufs Portmonee schlagen. Der integrierte MP3-Player hat einen recht geringen Funktionsumfang. Der Weltbild Aluratek Libre kann Inhalte im Hoch- und Querformat anzeigen. Einen mobilen Zugang auf einen E-Book Store, etwa per WLAN, sucht man leider vergebens.
Bedienung & Praxis:
Die Bedienung des Weltbild Aluratek Libre geht vergleichsweise einfach vonstatten. Die LCD-Technik hat den Vorteil, dass das Gerät schneller auf Eingaben reagiert als Geräte mit E-Ink Technologie. Trotzdem treten beim Aufrufen von Funktionen häufig längere Ladezeiten auf. Dafür kommt ein LCD Display beim Lesekomfort nicht an einen Screen mit E-Ink Technologie heran. Auch hat die konventionelle Displaytechnologie den Nachteil, dass der Akku nur 24 Stunden ununterbrochenen Lesespaß erlaubt, während die Konkurrenz dank stromsparender Displays teilweise mehrere Wochen mit einer Akkuladung auskommen.
Fazit: Der Weltbild Aluratek Libre ist zwar relativ günstig, wegen des fehlenden E-Ink-Displays, ist er aber keine Alternative für Vielleser.
Tests mit Auszeichnung
Tests ohne Auszeichnung
![]() Ausgabe 1/2011 |
Zitat: Preiswertes Gerät für Einsteiger - aber keine echte Konkurrenz.
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Meinungen
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