Amazon Kindle Wi-Fi (4. Generation) Test

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Produktbild - Amazon Kindle Wi-Fi (4. Generation)

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Hersteller: Amazon| Display: 6 Zoll E-Ink| Auflösung: 600x800 Pixel| integrierter Flash-Speicher: 2 GB| Anschlüsse: USB 2.0, WLAN-n| unterstützte Formate: Kindle (AZW), TXT, PDF, ungeschützte MOBI, PRC nativ; weitere nach Konvertierung

3x

Tests gesamt: 9
Auszeichnungen: 3
Gelistet seit: 09/2011
Letzter Test: 04/2012

Auswertung der Testberichte

Der Online-Buchhändler Amazon.de hat kürzlich seine Palette an hauseigenen E-Book-Readern erweitert. Neben einem eigenen Tablet-PC, dem Amazon Kindle Fire, gibt es auch einen Amazon Keyboard mit echter Tastatur. Aber auch den klassischen Kindle hat Amazon leicht überarbeitet.

Optik - Klein, leicht und handlich:
Der neue Amazon Kindle ist laut Test sehr kompakt geraten und bringt zudem recht wenig Gewicht auf die Waage. Damit ist er nicht nur gut zu verstauen, sondern lässt sich auch angenehm in der Hand halten.

Display – Bewährte E-Ink-Technik:
Schon bei den Vorgängermodellen gefiel das E-Ink Pearl Display des Amazon Kindle mit exzellenter Ablesbarkeit. Die E-Ink Technik ist vom Lesegefühl her nah an einer gedruckten Buchseite und verbraucht nur beim Umblättern einer Seite Strom, was eine sehr lange Akkulaufzeit ermöglicht. Allerdings handelt es sich nicht um ein selbstleuchtendes Display, so dass bei schlechteren Lichtverhältnissen eine Leselampe benötigt wird. E-Ink Displays können zudem Inhalte nur in Schwarz-Weiß darstellen. Der Screen des vierten Kindle gefiel im Test besonders durch seinen hohen Kontrast und seiner sehr feinen Darstellung. Bei der neuesten Generation der E-Ink Displays fällt zudem die Zeit, die das Gerät zum Umblättern benötigt, deutlich kürzer aus, als bei älteren Displaygenerationen.

Ausstattung – Restriktive Formatpolitik:
Im Vergleich zum Amazon Kindle 3 hat sich beim neuen Amazon Kindle nicht wirklich viel verändert. Nach wie vor präferiert Amazon das AZW-Format, das vor allem im Amazon E-Book Store zu finden ist. Das hierzulande populäre EPUB-Format wird nicht unterstützt. Auf diese Weise bindet der Online-Händler seine Kunden an den hauseigenen E-Book Shop, den man direkt vom Gerät aus per WiFi ansteuern kann. Ein Mobilfunk-Modul wie beim Vorgänger ist nicht mehr vorhanden. E-Books landeten so im Test komfortabel in wenigen Sekunden auf dem Reader. Die Aktivierung des Shopzugangs wurde aber als etwas umständlich beschrieben. Der neue Kindle verfügt nur noch über 2 GB Speicher, was aber für ca. 1400 Bücher ausreicht. Erweitern kann man ihn leider nicht. Aufgeladen wird der neue Kindle per USB 2.0 Anschluss am PC, über den man den Kindle ebenfalls mit Lesestoff versorgen kann. Einen Webbrowser hat der Amazon Kindle ebenfalls an Bord. Im Test kam das Gerät hervorragend mit PDF-Dateien klar. DOC-Dateien müssen jedoch erst an eine Amazon-Mailadresse geschickt werden, um sie zu formatieren, was aber in wenigen Sekunden klappt. Die Datei wird dann direkt auf den Reader geschickt.

Bedienung - jetzt auch auf Deutsch:
Die Grundversion des Amazon Kindle wird über eine Vier-Wege-Taste unter dem Display gesteuert, was im Test sehr gut und einfach funktionierte. Wegen des fehlenden Touchscreens ist die Bedienung allgemein und die Eingabe von Notizen im Speziellen etwas umständlich geraten. Erfreulicherweise gibt es bei der vierten Kindle-Generation erstmals eine komplett deutsche Benutzerführung, die angenehm einfach gehalten wurde. Das Gewicht wurde gegenüber der Vorgängerversion noch einmal verringert. In der Praxis reagiert das Gerät erfreulich schnell auf Eingaben. E-Books landen über das WLAN-Netz in Sekundenschnelle auf dem Reader. Über eine kostenlose App für das iPhone und Android-Handys kann man seine E-Books auch auf dem Smartphone lesen. Möglich macht dies der Cloud-Speicher, den Amazon seinen E-Book-Kunden zur Verfügung stellt.

Fazit:
Früher wurde Amazon für die spärliche Auswahl an deutschsprachiger Literatur im Kindle Shop kritisiert. Das hat sich mittlerweile deutlich gebessert. Viele Klassiker gibt es sogar zum kostenlosen Download. Allerdings setzt der Online-Händler seine restriktive Formatpolitik fort. Wer einen Kindle kauft ist sehr stark an den Amazon Store gebunden. Dafür gehören die Kindle Reader nach wie vor zu den besten Modellen auf dem Markt. Die Grundversion des Amazon Kindle ist mit 99 Euro zudem recht günstig zu haben.

Tests mit Auszeichnung

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Ausgabe 2/2012

Testsieger

Zitat: Mit deutlichem Abstand gewinnt der Kindle den Vergleich der E-Ink-Reader, das Amazon-Gerät liegt in allen Kategorien vorn.

  • Platz 1
  • Wertung 94.0

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Kein Logo
Ausgabe 1/2012

Sehr gut

Zitat: Amazons neues Lesegerät ist die Empfehlung für echte Leseratten. Er ist klein, leicht und handlich.

  • Platz 1
  • Wertung -

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Kein Logo
Ausgabe 12/2011

Bester im Test

Zitat: Das E-Ink-Display zeigt Texte viel feiner und kontrastreicher an als der LC-Bildschirm des Rivalen [Weltbild Ebook Reader 3.0 d. Red.]. Mit bloßem Auge sind kaum Treppcheneffekte bei den Buchstaben wahrzunehmen. Auch das geringere Gewicht und die längere Akkulaufzeit sind wichtige Vorteile.

  • Platz 1
  • Wertung 1.60

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Tests ohne Auszeichnung


Ausgabe 4/2012

Zitat: Beim Kindle 4 wurde an der richtigen Stelle gespart, denn die unkomplizierte Bedienung ist geblieben, konnte sogar noch verbessert werden, wenn man von der Tastatur einmal absieht.

  • Platz k.A.
  • Wertung 1
  • Beste 1
  • Schlechteste 6

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Ausgabe 10/2012

Kein Zitat

  • Platz 6
  • Wertung 3.22
  • Beste 2.11
  • Schlechteste 3.66

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Ausgabe 2/2012

Zitat: Der neue Kindle kommt mit deutscher Menüführung und zahlreichen deutschsprachigen Inhalten.

  • Platz 1
  • Wertung 4.0
  • Beste 4
  • Schlechteste 2

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Ausgabe 1/2012

Zitat: Klein und leicht und günstig, nur für Amazon Bücher.

  • Platz 5
  • Wertung 2.30
  • Beste 1.4
  • Schlechteste 2.4

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Ausgabe 12/2011

Zitat: Immer noch die Referenz in Sachen E-Reader, obwohl das Gerät das populäre Format ePub nicht abspielen kann. Dennoch veröffentlicht fast jeder Verlag seine Bücher auf dem Kindle.

  • Platz k.A.
  • Wertung -
  • Beste -
  • Schlechteste -

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Ausgabe 10/2011

Zitat: Kaum ein anderes Lesegerät blättert so schnell und elegant um, lediglich die Auswahl der Schriftgröße ist bei anderen mittlerweile besser gelöst: Der Kindle benötig hierfür zwei Schritte, auf Tastendruck werden erst die Schriftgrößen angezeigt, aus denen man dann per Steuerkreuz die gewünschte Größe auswählen kann. Der Kindle macht trotz seiner vergleichsweise langen Marktpräsenz eine gute Figur und kann noch mit moderneren Readern mithalten. Vor allem macht er aber gespannt auf die nächste Generation.

  • Platz k.A.
  • Wertung 2
  • Beste 1
  • Schlechteste 6

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