TrekStor Weltbild eBook Reader 3.0 Test
Auswertung der Testberichte
E-Book Reader sind im Trend. Obwohl viele Experten bereits den Untergang des E-Book Readers aufgrund der starken Konkurrenz der Tablet-PCs nahen sehen, halten die Buchhändler an den spezialisierten Geräten fest und senken kräftig die Preise. Hat Amazon kürzlich eine neue Version seines Kindle für 99 Euro präsentiert, so unterbietet die Weltbild-Gruppe, zu der auch der Buchhändler Hugendubel gehört, dies noch einmal und bietet den Weltbild eBook Reader 3.0, der von Trekstor gebaut wird, für knapp 60 Euro an.

Optik:
Der Weltbild eBook Reader 3.0 ist in schlichtem Schwarz gehalten. Etwas ungewöhnlich für einen E-Book Reader ist die Platzierung sämtlicher Steuerelemente rechts neben dem Display. Im Vergleich zum ultraleichten Amazon Kindle ist der Weltbild Reader recht schwer geraten, dafür aber gut verarbeitet. Für besseren Grip ist das Gehäuse leicht gummiert.
Display & Akku:
Unglücklicherweise setzt Weltbild bei seinem hauseigenen Reader nicht auf die bewährte E-Ink Technologie, sondern auf einen herkömmlichen Farb-LCD Screen. Bei längerem Lesen dürfte der die Augen stark anstrengen, zumal der Reader Texte recht pixelig darstellt. E-Ink Screens hingegen kommen dem gedruckten Papier vom Lesegefühl her sehr nahe. Ein weiterer Nachteil eines LCD-Screens ist der höhere Stromverbrauch. Kommen E-Ink-Reader teilweise einen Monat und mehr ohne Steckdose aus, so muss der Weltbild eBook Reader 3.0 laut Hersteller schon nach 8 Stunden Lesevergnügen wieder an die Steckdose. Im Praxistest kam das Gerät sogar nur auf 6 Stunden Akkulaufzeit. Jedoch hat die LCD-Technik auch Vorteile gegenüber E-Ink Screens: So stellt der Weltbild eBook Reader 3.0 Inhalte in Farbe dar und der Screen leuchtet im Dunkeln selbstständig. E-Ink-Displays hingegen sind schwarz-weiß und benötigen, wie ein Buch auch, eine Leselampe bei schlechtem Licht. Laut Test ist der Screen des Weltbild Readers daher besser für Comics geeignet, als ein E-Ink Display. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Ablesbarkeit jedoch wiederum dürftig. Der Blickwinkel ist sehr eingeschränkt.

Ausstattung & Praxis:
Der 2 Gigabyte große interne Speicher des Weltbild eBook Reader 3.0 kann mit Speicherkarten in verschiedenen Formaten erweitert werden. Neben verschiedenen E-Book und anderen Textformaten, u.a. dem verbreiteten ePUB-Format mit Adobe DRM Kopierschutz, spielt der Reader auch Musik ab und stellt Fotos dar. Der Leser kann aus 8 Schriftgrößen wählen. Laut Hersteller sollte der Welbild E-Book Reader eigentlich auch PDF-Dateien anzeigen. Im Test gelang dies aber mit einem Großteil entsprechender Dateien nicht. Mit Word-Dateien kann das Gerät ebenfalls nichts anfangen. Der Lagesensor nervte im Test, da er bei jeder noch so kleinen Handbewegung das Bild rotieren ließ. Die Navitaste hat einen zu harten Druckpunkt.

Fazit: Ein E-Book Reader für 60 Euro ist ein verlockendes Angebot. Doch der Weltbild eBook Reader 3.0 will leider viel mehr sein als nur Reader und soll außerdem als Musikplayer und Fotoviewer dienen. Das wäre durchaus in Ordnung, hätte man dem Reader ein E-Ink Display statt eines LCD-Screens spendiert. Die Testberichte sind sich darüber einig, dass längeres Lesen auf einem herkömmlichen LCD-Screen für die Augen sehr anstrengend wird. In diesem Punkt ist die E-Ink Technik unschlagbar und bietet deutlich höheren Lesekomfort. Und auf den sollte es bei einem E-Book Lesegerät schließlich ankommen. Auch abseits des Displays wirkt der Weltbild Reader recht unausgereift und kämpft mit diversen Kinderkrankheiten. Dementsprechend sollte man wohl doch eher zum Amazon Kindle oder zum Thalia Oyo greifen, die nicht allzu viel teurer sind und einen E-Ink Screen besitzen.
Tests mit Auszeichnung
Ausgabe 10/2012 |
Preis-Leistungs-SiegerZitat: Der günstige Preis-Leistungs-Sieger taugt nur für gelegentliches Bücherlesen. |
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Tests ohne Auszeichnung
Testalarm
Meinungen
Erdenbürger |
Weltbild eBook Reader 3.0
Cooles Gerät, das die wichtigsten Formate, die man so braucht, unterstützt. Neben Lesen kann man damit auch noch Musik hören (die Kopfhörer sind dabei), oder Bilder ansehen. Durch das beleuchtete LCD-Display kann man sogar im Dunkeln (ohne zusätzliche Lichtquelle) einwandfrei lesen. Es gibt 8 verschiedene Schriftgrößen, damit jeder seine Bücher gut lesen kann. |
Carlo |
ebook-readerSeit 2 Tagen habe ich den ebook-reader von Weltbild. Finde ihn bisher einwandfrei, jedenfalls für meine Bedürfnisse. Ich wollte mir so ein Gerät hauptsächlich für meine tägliche Zugfahrt (45 Min.) zur Arbeit kaufen. Durch das beleuchtete Display kann ich auch bei relativ schlechtem Licht super lesen, besser als bei richtigen Buchern. Für die Zeit reicht der Akku locker. Ich empfinde das Lesen ähnlich angenehm wie bei einem Buch. Die Zusatzfunktionen wie Musik sind für manche sicher nicht schlecht, interessieren mich aber nicht. |
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