Panasonic Eluga Test
Alle Panasonic Smartphones Handys
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Preis: ab 355,00 €
- Handy-Typ: Smartphone |
- Betriebssystem: Android |
- Display: 4.3 Zoll |
- Touchscreen |
- Dualcore-Prozessor |
- Kamera: 8 Megapixel |
- Netze: 1800, 1900, 850, 900 |
- GPS |
- Datentransfer: EDGE, GPRS, UMTS |
- Konnektivität: Bluetooth, DLNA, NFC, USB, WLAN |
Auswertung der Testberichte
Panasonic ist zurück auf dem europäischen Handymarkt. Vor einigen Jahren hatte sich das Unternehmen von selbigem zurückgezogen und sich zuletzt überwiegend auf seine Heimat Japan konzentriert. Mit dem Panasonic Eluga wagt man jetzt einen Neuanfang mit schickem Design und Outdoor-Qualitäten.
Optik:
Das auf der Rückseite abgerundete Gehäuse des Panasonic Smartphones sieht sehr schick aus, hat aber auch so seine Nachteile. So ist das Smartphone zwar minimalistisch und edel gestaltet, die spitzen Kanten auf der Front bohren sich aber laut Test unangenehm in die Handfläche. Da hilft auch die seitlich abgerundete Rückseite nicht mehr viel. Mit 7,8 Millimetern ist das Panasonic Eluga sehr dünn und mit gerade einmal 103 Gramm äußerst leicht geraten. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, besitzt das Panasonic Eluga echte Outdoor-Qualitäten. So ist es gemäß IP57-Standard resistent gegen zeitweilige Wasser- und Staubeinwirkung.
Display:
Der Touchscreen des Panasonic Eluga arbeitet mit OLED-Technik. Das hat Vor- und Nachteile. So stellt der Screen laut Test Farben brillant dar und bietet einen exzellenten Schwarzwert. Die verwendete Pentile-Matrix lässt aber ein deutliches Punktraster erkennen, das die Darstellungen besonders bei genauerem Hinsehen leicht unscharf macht. Immerhin reagiert das Display schnell und zuverlässig auf Eingaben. Mit 4,3 Zoll Diagonale reiht es sich, was die Größe angeht, unter den Android-Topmodellen ein. Es ist dabei sehr lang und schmal geraten und taugt so auch gut als Taschenkino.
Hardware & Betriebssystem:
Angetrieben wird das Panasonic Eluga von einem 1 Gigahertz Dual-Core-Prozessor, der von 1 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Das Eluga bietet 8 GB internen Datenspeicher, der aber nicht erweiterbar ist. Dem Nutzer stehen davon gerade einmal 6 Gigabyte zur freien Verfügung. Der Rest wird vom Betriebssystem belegt oder für Apps frei gehalten. Als Betriebssystem kommt zunächst Android 2.3 „Gingerbread“ zum Einsatz. Ein Update auf Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ sollte demnächst verfügbar sein. Leider läuft die Benutzeroberfläche des Panasonic Eluga in der Praxis nicht absolut flüssig. Das gilt auch für den Internetbrowser, der z.B. beim Scrollen schon mal ins Stocken gerät. Dass Panasonic sich mit seinem Handy Mühe gegeben hat, zeigen nette Details, wie eine Schnellauswahlliste, die speziell auf die Einhand-Bedienung ausgerichtet ist und entsprechend am Displayrand angezeigt wird, wo sich alle Icons leicht mit dem Daumen erreichen lassen.
Internet & Connectivity:
Zwar ist das Panasonic Eluga mangels LTE-Unterstützung nicht ganz so gut für die Zukunft gerüstet, wie andere zur gleichen Zeit vorgestellte Smartphones. In der Gegenwart macht das Smartphone aber mit HSPA+, WLAN-n, NFC, DLNA, GPS und natürlich Bluetooth eine gute Figur. Wie auch beim Sony Xperia S kann man per NFC-Tags bestimmte Funktionen automatisch ein- und ausschalten lassen, wenn man das Handy an ihnen vorbeiführt. Leider befinden sie sich nicht im Lieferumfang. Einzig eine Karte ist dabei, die aber dieselbe Funktion hat.
Multimedia:
8 Megapixel, wie sie auch die Kamera des Panasonic Eluga mitbringt, gehören im Sektor der Oberklasse-Smartphones mittlerweile zum Standard. Hier könnte der Hersteller aber besonders mit seiner Erfahrung aus dem Digitalkamerabereich punkten. Die Kamera verfügt über einen Autofokus und einen Bildstabilisator, aber nicht über ein Fotolicht, so dass sie bei Dunkelheit weitestgehend unbrauchbar sein dürfte. Überraschenderweise kann das Eluga mit seiner Kamera im Test nicht brillieren. Zwar sind die Schnappschüsse durchaus brauchbar, leiden aber an nicht optimaler Bildschärfe. Zudem übertreibt es das Smartphone stellenweise mit der Belichtung. Farben werden dafür sehr kräftig dargestellt, das Bildrauschen hält sich in akzeptablen Grenzen. Bei Videos, die in 720p Qualität aufgenommen werden, leidet ebenfalls die Bildschärfe, zudem wird der Ton sehr leise und matschig aufgenommen. Den Musikplayer hat Panasonic leider unverändert von Android übernommen, so dass es an Einstellungsmöglichkeiten mangelt und die Optik dem Auge nicht gerade schmeichelt. Das mitgelieferte Headset kann auch nicht gerade glänzen.
Telefonie:
Als Telefon machte sich das Panasonic Eluga im Test recht gut. Der Klang beim Telefonieren wurde als realistisch beschrieben. Leider ist der Akku fest verbaut und vergleichsweise klein geraten. Trotzdem kommt das Eluga bei normaler Nutzung auf für ein Smartphone normale Laufzeiten. Soll heißen: Wer nicht dauernd mit dem Eluga im Internet surft, kommt gut einen Tag über die Runden. Die reine Gesprächszeit ist dagegen recht gering.
Fazit: Das Panasonic Eluga ist ein gutes aber nicht vollkommen geglücktes Comeback für Panasonic in Europa. Ärgerlich sind die spürbaren Ruckler im Bedienalltag und der knapp bemessene Speicherplatz. Zudem hätte man sich von der Kamera mehr erwartet, da Panasonic in diesem Bereich eigentlich für Qualität steht.
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