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Die neuen iPods sind da 02.09.2010

Apple hat seinen iPod touch, iPod nano und iPod shuffle überarbeitet

© Apple
 
Auf dem jährlichen Music Event, der von Apple traditionell im Spätsommer oder Frühherbst veranstaltet wird, hat CEO Steve Jobs die neue iPod-Linie vorgestellt. Ob iPod touch, iPod nano oder iPod shuffle – alle wurden überarbeitet. Einzig dem iPod classic wurde keine Frischekur gegönnt. 
 

iPod touch

Das Design des iPod touch hat sich nicht grundlegend verändert. Zwar ist er noch dünner als sein ohnehin schon dünner Vorgänger, aber auch der iPod touch der nunmehr vierten Generation sieht aus wie eine iPhone-Kopie. Doch der Look ist nicht das einzige, was den neuen iPod touch mit dem iPhone 4 verbindet. So hat der Player u.a. das 3,5 Zoll große Retina-Display (960 x 640 Pixel) und die beiden Kameras auf der Vorder- und Rückseite vom iPhone 4 geerbt. Die Kamera auf der Vorderseite ist vor allem für "Facetime", sprich Videotelefonate via WLAN gedacht. Mit der anderen Kamera können Fotos (960 x 720 Pixel) und HD-Videos (720p) aufgenommen werden.

Apples Multimedia-Player ist mit Kapazitäten von 8, 32 und 64 GB erhältlich. Der günstigste Apple iPod touch kostet 229,- Euro, die anderen beiden Modelle schlagen mit 299,- Euro bzw. 399,- Euro zu Buche.
  
 
© Apple

iPod shuffle

Das kleinste Mitglied der iPod-Familie ist wieder quadratisch. Damit kehrt der Apple iPod shuffle der vierten Generation zurück zum Look der zweiten Generation. Auch ein Steuerkreuz ist nun wieder vorhanden – dem shuffle der dritten Generation fehlte solch ein Bedienelement; er musste über das Kopfhörerkabel bedient werden, was so manchem Tester missfiel. Die Voice-Over-Funktion wiederum hat der neue iPod shuffle von der dritten Generation übernommen. Ist die Voice-Over-Funktion aktiviert, werden die Namen der Titel, Künstler und Wiedergabelisten vorgelesen. Praktisch, schließlich besitzt auch die vierte Generation kein Display, auf dem diese Informationen abgelesen werden könnten.

Der neue iPod shuffle ist für 49,- Euro zu haben. Fünf Farbvarianten stehen zur Wahl. Der Speicherplatz beträgt nur noch 2 GB.
 

iPod nano

Der Apple iPod nano hat sich deutlich verändert. Die inzwischen sechste Generation des MP3-Players ist ebenso wie das shuffle-Modell quadratisch und wesentlich kleiner als die letzte Generation. Zudem verfügt der neue iPod nano über einen Mini-Touchscreen (1,54 Zoll, 240 x 240 Pixel), der das alte Clickwheel ablöst und Apple-typisch Multitouch unterstützt. Das Novum der fünften Generation, die Videokamera, fehlt dem neuen nano-Modell offenbar.

Der iPod nano ist in sieben Farben erhältlich. Die 8-GB-Variante kostet 159,- Euro, die 16-GB-Variante 189,- Euro.

 

© Apple

 

Garmin ruft Navis zurück 27.08.2010

Wegen möglicher Brandgefahr durch Überhitzung der Akkus ruft Garmin rund 1,25 Millionen Navis zurück

© Garmin

Navi-Hersteller Garmin hat eine weltweite Rückrufaktion gestartet. Zurückgerufen werden etwa 1,25 Millionen Navis der nüvi-Serien 200W, 250W, 260W, 7xx sowie 7xxT, wobei das x für eine beliebige Zahl steht. Laut Garmin können einige der von einem Zulieferer stammenden Akkus dieser Serien überhitzen und unter Umständen sogar in Brand geraten. Knapp zehn Fälle sind Garmin bislang bekannt. Nennenswerte Sachschäden haben die fehlerhaften Akkus jedoch nicht verursacht, betont das Unternehmen.  Um weiteren Fällen vorzubeugen, ruft Garmin die betroffenen nüvi-Geräte nun zurück. Das Unternehmen werde die Akkus kostenlos austauschen und einen Abstandshalter zwischen Akku und Leiterplatte einbauen.

Besitzen Sie ein Gerät der genannten nüvi-Serien, so rufen Sie die Seite www.garmin.de/batterie auf. Dort können Sie unter Eingabe der Seriennummer herausfinden, ob Ihr nüvi-Modell zu den vom Rückruf betroffenen Geräten zählt und sich ggf. über die weitere Vorgehensweise informieren.

Sharp: Erstes 3D-Handy kommt Ende 2010 05.08.2010

Sharp will noch in diesem Jahr ein Smartphone mit 3D-Display und 3D-Kamera auf den Markt bringen

Noch Ende dieses Jahres wird der japanische Elektronikkonzern Sharp ein 3D-Smartphone auf den Markt bringen. Sharp zufolge wird keine Spezialbrille benötigt, um den dreidimensionalen Effekt auf dem Display des Smartphones wahrnehmen zu können. Wahrscheinlich wird das 3D-Smartphone auch über eine 3D-Kamera verfügen, mit der plastische Fotos und Videos aufgenommen werden können. Ein entsprechendes Kameramodul stellte Sharp bereits im Frühjahr 2010 vor.

Weitere Details hat Sharp noch nicht preisgegeben. So ist derzeit auch noch unklar, ob das 3D-Smartphone weltweit auf den Markt kommen wird. Als Hersteller von Mobiltelefonen konnte sich Sharp bisher nur auf dem japanischen Heimatmarkt etablieren.

Die Konkurrenz ist ebenfalls auf den 3D-Zug aufgesprungen. Der südkoreanische Hersteller Samsung hat bereits ein Handy mit 3D-Funktion auf den Markt gebracht. Bislang ist das Samsung SCH-W960 jedoch nur in Korea erhältlich. Ebenso wie das Sharp-Modell verfügt es über ein 3D-Display, das keine Brille benötigt. Auf Wunsch kann der Nutzer den 3D-Effekt auch deaktivieren und zu einem herkömmlichen zweidimensionalen Bild wechseln.

 

Das Samsung SCH-W960 mit 3D-Display (© Samsung)
 
 
Vorläufiges Aus für Ö-Navi 24.07.2010

Das Örtliche stellt seine werbefinanzierte Offboard-Navigation für Handys ein.

© Das Örtliche

Das Telefon- und Branchenverzeichnis Das Örtliche wird seinen kostenlosen, durch Werbung finanzierten Dienst Ö-Navi zum 31. Juli 2010 einstellen. Da es sich bei diesem Dienst um eine Offboard-Navigationslösung handelt, bei der das benötigte Kartenmaterial für die gewünschten Routeninformationen nicht auf dem Handy gespeichert, sondern über das Mobilfunknetz abgerufen wird, kann Ö-Navi ab August nicht mehr verwendet werden.  

Die Verwendung von Ö-Navi war für den Nutzer kostenlos, da sich der Dienst durch das Einblenden von Werbung finanzierte. Für den Nutzer fielen während der Navigation lediglich Kosten für die Datenübertragung durch den Mobilfunkanbieter an.  

Begründet hat Das Örtliche das vorläufige Aus von Ö-Navi mit technischen Schwierigkeiten. Dem namentlich nicht genannten technischen Anbieter sei es nicht mehr möglich, den Dienst weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Örtliche ist jedoch auf der Suche nach einem neuen Partner, mit dem Ö-Navi wiederbelebt werden könne.

Übrigens gibt es inzwischen allerlei kostenlose Alternativen zu Ö-Navi. Seit März dieses Jahres stellt Nokia seine Ovi Maps Navigation, eine Onboard-Lösung für diverse Nokia-Smartphones, kostenlos bereit. Eine weitere Onboard-Lösung ist Navigons Select Telekom Edition für das Apple iPhone, die kostenlos im App Store heruntergeladen werden kann. Für O2-Kunden gibt es seit Mai 2010 die Offboard-Navigationslösung Telmap Navigator, die mit GPS-Handys diverser Handy-Herstellern kompatibel ist. Besitzer eines Android-Smartphones können seit Juni 2010 auf die Offboard-Anwendung Google Maps Navigation zurückgreifen.

Handy in Fußball-Form 06.07.2010

Aus der Traum vom Finale! Aber für echte Fußball-Fans mag das (inoffizielle) WM-Handy trotzdem ein ganz nettes Gimmick sein.

Wir haben an dieser Stelle ja schon so manch ungewöhnliches Handy vorgestellt, aber ein Handy in Form eines Fußballs war sicher noch nicht dabei. Die Form ist aber auch schon das einzige, was ungewöhnlich ist. Ansonsten bietet das Fußball-Handy, das den Namen "Football 001" trägt und in allen vier GSM-Netzen (850/ 900/ 1800/ 1900 Mhz) funkt, weniger als Standardkost. Ein 2 Zoll kleines Display, ein FM-Radio und Bluetooth-Unterstützung können uns wahrlich nicht vom Hocker reißen. Immerhin kann das Fußball-Handy zwei SIM-Karten aufnehmen.

Als nicht von der FIFA zertifiziertes Produkt ist das Fußball-Handy – wenig überraschend – nur im chinesischen Online-Handel zu finden. Eine Überraschung ist da eher der Preis von 159,99 US-Dollar. In Anbetracht der Ausstattung dürfte der Preis selbst den allergrößten Fußball-Fan abschrecken.

Google: Kein Nexus Two geplant 05.07.2010

Auch wenn sich Google mit den Verkaufszahlen des Nexus One zufrieden gibt, wird es keinen Nachfolger geben.

Erst vor wenigen Tagen gab Microsoft das Aus für sein Kin-Handy bekannt. Ein ähnliches Schicksal muss nun auch das Nexus-Handy von Google erleiden. Nur ein halbes Jahr nach Erscheinen des Nexus One erklärt Google-Chef Eric Schmidt gegenüber dem britischen Telegraph, dass es keinen Nachfolger geben wird, auch wenn das erste Smartphone des Suchmaschinengiganten als Erfolg zu werten ist.

 

© Google

 

Warum wird es dann trotzdem kein Nexus Two geben? Google ging es in erster Linie darum, dem hauseigenen mobilen Betriebssystem Android zu mehr Popularität zu verhelfen. Schmidt zufolge sei dieser Plan aufgegangen. Das Nexus One hat seine Aufgabe erfüllt und Android den endgültigen Durchbruch verschafft; ein zweites Google-Handy sei damit nicht nötig.

Böse Zungen verweisen dennoch auf die schlechten Verkaufszahlen des Nexus One.
 

Frühes Aus für Microsofts Social Phones 01.07.2010

Das Kin One und das Kin Two sind gerade einmal zwei Monate auf dem US-Markt erhältlich, da werden sie schon eingestampft.

© Microsoft

Microsofts Versuch, mit eigenen Geräten auf dem Markt für Mobiltelefone Fuß zu fassen, muss als gescheitert angesehen werden. Der Software-Riese hat die Produktion seiner "social phones" mit sofortiger Wirkung eingestellt – nur zwei Monate nach Erscheinen des Kin One und Kin Two in den USA. Die Kin-Handys sollten mit ihrer speziellen Benutzeroberfläche vor allem Nutzer sozialer Netzwerke ansprechen, die auch unterwegs nicht auf Facebook, Twitter und Co. verzichten wollen.

Die letzten bereits produzierten Modelle sollen noch an den Mann gebracht werden, dann ist Schluss. Auch die für Herbst 2010 geplante Einführung der Kin-Reihe in Europa fällt damit flach. Mit dieser Entscheidung verabschiedet sich Microsoft nicht nur von den Kin-Modellen, sondern auch von etlichen Millionen Dollar, die in das Projekt investiert wurden. Grund für den plötzlichen Produktionsstopp sind vermutlich schleppende Verkaufszahlen.

Microsoft werde sich nun voll und ganz auf die Weiterentwicklung des Smartphone-Betriebssystems Windows Phone 7 konzentrieren.

iPhone: Bald nicht mehr exklusiv bei T-Mobile? 28.06.2010

Die Gerüchteküche brodelt. Das iPhone 4 könnte künftig auch von anderen Netzbetreibern offiziell angeboten werden.

Bislang wird das iPhone 4, das seit vergangener Woche in Deutschland zu haben ist, exklusiv von T-Mobile vertrieben. Laut dem Nachrichtenmagazin FOCUS könnte sich das bald ändern. Interessierte Telekom-Konkurrenten verhandeln derzeit mit Apple über die Details einer Vertriebspartnerschaft. Sind die Verhandlungen von Erfolg gekrönt, wird das neue iPhone in absehbarer Zeit bei mindestens zwei weiteren Mobilfunknetzbetreibern erhältlich sein, so ein Mobilfunkmanager gegenüber FOCUS. Das Monopol von T-Mobile wackelt. Verliert der Netzbetreiber die Exklusivvertriebsrechte, könnte dies langfristig attraktivere Tarife für iPhone-Nutzer bedeuten.

Nach Branchen-Informationen läuft der Exklusivvertrag zwischen Apple und T-Mobile noch bis zum Jahr 2012. Allerdings erlaubt eine Ausstiegsklausel beiden Parteien, Ende 2010 aus dem Vertrag auszusteigen.

Neues Quadrat-Handy: Nokia X5 15.06.2010

Vor allem Musikfreunde und Nutzer sozialer Netzwerke sollen sich von dem Handy mit der ungewöhnlichen Form angesprochen fühlen

© Nokia

Bereits im Herbst letzten Jahres stellte Nokia mit dem Twist ein Handy in quadratischer Form vor. Auf der "Nokia Connection"-Messe, die jährlich in Singapur veranstaltet wird, zeigte der finnische Handy-Hersteller nun ein weiteres Quadrat-Handy mit ausschiebbarer Volltastatur, das Nokia X5. Es wird zunächst auf dem asiatischen Markt erscheinen; eine Markteinführung in Deutschland ist aber nicht ausgeschlossen. 

Nokia zufolge erinnert die ungewöhnliche Form des Handys an einen Minidisc-Player. So überrascht es auch nicht, dass beim X5 die Musikfunktionen im Vordergrund stehen. Das Quadrat-Handy verfügt zum Beispiel über eine spezielle Musiktaste und mit der vorinstallierten App "Playlist DJ" lassen sich Wiedergabelisten je nach Stimmungslage erstellen. Zum nächsten Lied springt man, indem man das Nokia X5 einfach dreht – ein integrierter Bewegungssensor macht’s möglich. In einigen Ländern soll das quadratische Musik-Handy zusammen mit der Flatrate "Comes With Music" vertrieben werden. Mit der Flatrate kann ein Jahr lang kostenlos auf die rund sieben Millionen Songs im Nokia Music Store zugegriffen werden.

Auch Nutzer sozialer Netzwerke kommen nicht zu kurz; Apps für Facebook, MySpace und Twitter sind bereits vorinstalliert. Mitteilungen an Freunde sowie eigene Status-Updates sollen über die ausschiebbare Tastatur schnell getippt werden können.

iPhone 4 offiziell vorgestellt 08.06.2010

Apple hat das iPhone überarbeitet. Die vierte Generation bringt ein neues Design, mehr Power und eine verbesserte Auflösung mit.

© Apple

Auf der World Wide Developer Conference, die jährlich in Kalifornien stattfindet und von Apple veranstaltet wird, hat Apple-Chef Steve Jobs das neue iPhone vorgestellt. Jobs zufolge soll die vierte Generation des Apple-Handys, die schlicht und einfach iPhone 4 heißt, mit mehr als hundert neuen Funktionen aufwarten. Getreu dem Motto "in der Kürze liegt die Würze", wollen wir uns im Folgenden auf die wesentlichen Neuerungen beschränken.

Zunächst wäre da das vollständig überarbeitete Design. Das iPhone 4 ist gerade einmal 9,3 mm dick und damit das dünnste iPhone aller Zeiten. Das Gehäuse, dessen Vorder- und Rückseite aus Glas besteht, ist von einem Edelstahlrahmen umgeben, der zugleich als Antenne fungiert, um einen besseren Empfang von WLAN-, UMTS-, Bluetooth- und GPS-Signalen zu gewährleisten. 

Das Touchscreen misst nach wie vor 3,5 Zoll in der Diagonale. Allerdings hat Apple die Auflösung des Displays stark verbessert. Mit 960 x 640 Pixeln zeigt das iPhone 4 viermal so viele Pixel wie das Vorgängermodell und erreicht damit eine Auflösung von 326 dpi. Zum Vergleich: Googles Nexus One bietet 252 dpi, das Motorola Milestone kommt auf 268 dpi. Das Display des neuen iPhone 4 dürfte also deutlich schärfer sein als die Bildschirme der Konkurrenz.

Des Weiteren wurde die integrierte Kamera überarbeitet und dem aktuellen Standard bei Smartphones angepasst. So löst die Kamera nun 5 statt bisher 3 Megapixel auf. Ein LED-Blitz und ein rückwärtig belichteter Sensor sollen für eine bessere Bildqualität bei schwachen Lichtverhältnissen sorgen. Doch damit nicht genug. Die Kamera kann auch Videos in HD (720p) aufzeichnen. Außerdem verfügt das iPhone 4 auf der Vorderseite noch über eine zweite Kamera, die für Videotelefonate genutzt werden kann. Ein zweites Mikrofon soll dabei störende Hintergrundgeräusche herausfiltern. Zunächst werden Videotelefonate nur über WLAN, jedoch nicht über UMTS möglich sein.

Wie das iPad, Apples neuester Streich, wird auch das iPhone 4 vom neuen A4-Prozessor angetrieben. Er sorgt nicht nur für mehr Leistung, sondern auch für eine bessere Akkulaufzeit. Im UMTS-Betrieb sollen 7 Stunden Sprechzeit und 6 Stunden Surfzeit drin sein. Bei WLAN-Nutzung kann bis zu 10 Stunden gesurft werden. Im Bereitschaftsmodus hält der Akku nach Angaben von Apple bis zu 300 Stunden durch.

Ab dem 24. Juni 2010 ist das Apple iPhone 4, je nach Version mit 16 oder 32 GByte Flashspeicher, erhältlich. Erste Testberichte dürften dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

TomTom: Geld zurück bei deutschem WM-Sieg 28.05.2010

Gewinnt Deutschland das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft, erstattet TomTom den vollen Kaufpreis für GO-LIVE-Navis

© TomTom

Wer trotz aller Verletzungsausfälle fest an einen WM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft glaubt, hergehört: Anlässlich der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft wirbt TomTom mit einer Geld-zurück-Aktion. Gewinnt Deutschland das Finale, erstattet der Navi-Spezialist den vollen Kaufpreis für GO-LIVE-Navis, die zwischen dem 15. April und dem 8. Juni erworben wurden.

Die Aktion gilt für die Modelle GO 650 LIVE, GO 750 LIVE und GO 950 LIVE, die allesamt mit Sprachsteuerung aufwarten und den Verkehrsinformationsdienst HD Traffic, die TomTom-eigene Alternative zu TMCpro, unterstützen. Wer an der Aktion teilnehmen möchte, muss sein gekauftes Gerät bis zum 10. Juni 2010 auf der TomTom-Webseite registrieren und drei Fragen richtig beantworten.

HD Traffic wird günstiger
Außerdem hat TomTom angekündigt, die Gebühren für HD Traffic zu senken. Statt der bisherigen 100 Euro sind ab Juni 2010 nur noch 50 Euro Jahresgebühr fällig. Künftig kann der Verkehrsinformationsdienst bei Neukauf eines TomTom-Navis im ersten Jahr sogar gratis genutzt werden.

Vorerst kein Kindle mit Farb-Display 26.05.2010

Amazons E-Book Reader wird in absehbarer Zeit nicht zu einem Multifunktionsgerät wie Apples iPad mutieren

© Amazon

Entgegen vieler Spekulationen wird Online-Händler Amazon seinen E-Book Reader vorerst nicht mit einem Farbdisplay ausstatten. Das stellte Amazon-Chef Jeff Bezos auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens klar.

Der Kindle soll ein Lesegerät bleiben und nicht zu einem Multifunktionsgerät wie Apples iPad werden. Auch wenn Apple seinen Tablet-PC unter anderem als Lesegerät für digitale Bücher und Zeitschriften anpreist, betrachtet Amazon das iPad nicht als Konkurrenzprodukt. "Der Kindle ist für das Lesen gemacht", sagt Bezos. Und so richtet sich der E-Book Reader allein an "ernsthafte Leser", für die das stark spezialisierte Gerät nach wie vor attraktiver sei als ein multimedialer Tablet-PC.

Grund hierfür sei die Tatsache, dass das im Kindle verbaute monochrome E-Paper-Panel Texte deutlich besser darstellen kann als ein farbiger Flüssigkristallbildschirm (LCD). Solange sich daran nichts ändert, wird Amazon am E-Paper-Panel festhalten. An einem farbigen E-Paper-Panel werde zwar gearbeitet, die Technologie ist nach Meinung von Bezos aber noch nicht ausgereift.

Sharp: 3D-Kamera für Handys 17.05.2010

Der japanische Elektronikhersteller zeigt das erste Kameramodul für Handys und Smartphones, das stereoskopische Aufnahmen erzeugen kann

© Sharp

3D ist in aller Munde. Nach dem Kino sollen die dreidimensionalen Bilder nun auch den Markt für Consumer-Geräte erobern. Erste 3D-Fernseher, 3D-Blu-ray-Player und 3D-Kameras sind bereits im Handel erhältlich. Glaubt man Elektronikhersteller Sharp, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch die ersten Handys und Smartphones mit 3D-Funktionialität auf den Markt drängen. Ein entsprechendes 3D-Kameramodul für mobile Geräte will der japanische Hersteller bereits im Juli 2010 an Hersteller von Mobiltelefonen ausliefern. Schon Ende 2010 könnten dann die ersten 3D-Handys auf den Markt kommen. 

Das Kameramodul, das sowohl Fotos als auch Videos in 3D aufzeichnen kann, besteht aus zwei Kameras samt Bildsensor, die zusammengeschaltet sind. Da die beiden Kameras Fotos bzw. Videos simultan aus zwei leicht versetzten Blickwinkeln aufnehmen, ist später beim Anschauen auf einem entsprechenden Display ein dreidimensionaler Effekt auszumachen. Das Modul ist derart kompakt, dass es problemlos in Mobiltelefonen und Kompaktkameras eingebaut werden kann. Auf eine hohe Auflösung muss trotz kompakter Abmessungen nicht verzichtet werden. Das Kameramodul ermöglicht 3D-Aufnahmen in HD, sprich mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln.

Um den räumlichen Effekt bei Fotos und Videos wahrnehmen zu können, ist ein Display nötig, das 3D-Inhalte wiedergeben kann. Sharp hat bereits ein LCD-Touchscreen für Handys entwickelt, das genau dazu in der Lage ist. Eine 3D-Brille wird dafür nicht benötigt.

Bessere Fotos mit Handy-Kameras 06.05.2010

Eine neue Bildsensor-Technologie namens QuantumFilm soll die Bildqualität von Handy-Kameras revolutionieren

Viele Handys sind heutzutage mit einer Fotofunktion ausgestattet. Doch nur die wenigsten Foto-Handys können eine Digitalkamera tatsächlich ersetzen. Selten kann sich die Qualität von Handy-Schnappschüssen mit der Bildqualität reiner Kameras messen. Das liegt zum einem an den meist minderwertigen Linsen, die in Handys verbaut sind, zum anderen an den sehr kleinen Bildsensoren auf Silizium-Basis, die nur wenig Licht einfangen können.

Das kalifornische Unternehmen InVisage, das 2006 als Start-up gegründet wurde, hat sich diesem Problem angenommen. Mit der sogenannten QuantumFilm-Technologie soll bei gleichbleibender Sensorgröße eine bis zu viermal bessere Bildqualität erreicht werden. Möglich macht dies eine Beschichtung (engl. film) aus Quantenteilchen, die einfach auf den Silizium-Bildsensor aufgetragen wird. Die Quantenpunkte, winzige Halbleitermetall-Partikel, können Licht sehr viel effizienter absorbieren.

Erste marktreife Foto-Handys mit QuantumFilm-Technologie werden für Ende 2011 erwartet.

 

Ein QuantumFilm-Sensor erlaubt eine viel höhere Lichtausbeute als ein herkömmlicher Bildsensor (© InVisage)

 

Nexus One: In Kürze bei Vodafone 29.04.2010

Ab Mai ist Googles Smartphone auch in Deutschland erhältlich. Vodafone wird das Nexus One mit und ohne Vertrag anbieten.

© Google

Das Nexus One – das erste Android-Smartphone, das Google unter eigener Flagge vertreibt – ist ab Mai 2010 auch in Deutschland zu haben. Während das Nexus One in den USA von Google direkt vertrieben wird, soll hierzulande Vertragspartner Vodafone das Smartphone an den Mann bringen. 

Vodafone wird das Nexus One mit Android-Betriebssystem in der aktuellen Version, also inklusive Multitouch-Unterstützung, in den eigenen Filialen sowie online anbieten, wahlweise auch ohne Vertrag und SIM-Lock. Details zu den Preisen hat Vodafone noch nicht verlauten lassen.

Microsoft bringt eigene Handys auf den Markt 13.04.2010

Telefonieren wird zur Nebensache: Die ersten Handys aus dem Hause Microsoft heißen Kin One und Kin Two und sind speziell für die mobile Nutzung von Facebook und Co. ausgelegt

Nach Apple und Google möchte nun auch Microsoft den Markt für Mobiltelefone mit eigenen Geräten aufmischen. Der Software-Gigant hat mit dem Kin One und dem Kin Two zwei hauseigene Smartphones entwickelt, die vor allem junge Menschen ansprechen werden, die viel in sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace, Twitter und Co. unterwegs sind. Microsoft bezeichnet die beiden Kin-Handys deshalb schlicht als "social phones". Telefonieren wird zur Nebensache; im Mittelpunkt steht der einfache Zugang zu sozialen Netzwerken für den schnellen Austausch von Meldungen, Fotos und Videos.

 

© Microsoft

 

Die beiden Kin-Modelle werden vom langjährigen Hardware-Partner Sharp gebaut und sind mit einem Touchscreen, einer ausschiebbaren Tastatur sowie einer Kamera mit LED-Blitz und Verwacklungsschutz ausgestattet. Das kleinere von beiden, das Kin One, passt in jede Hosentasche und kann auch mit nur einer Hand bequem bedient werden. Das Kin Two ist zwar weniger kompakt, bietet dafür aber das größere Display, mehr Speicher (8 statt 4 GB) und eine höher auflösende Kamera (8 statt 5 Megapixel), die auch HD-Videos aufzeichnen kann. Weitere Details zur Ausstattung hat Microsoft noch nicht preisgegeben.

Auch zum verwendeten Betriebssystem hat Microsoft noch keine offiziellen Angaben gemacht. Klar ist, dass die Software speziell auf die Facebook-Generation abgestimmt wurde. So bleibt man mit dem "Kin Loop" genannten Startbildschirm stets auf dem Laufenden: Updates der im Adressbuch gespeicherten Kontakte – seien es neue Facebook-Einträge, Twitter-Meldungen oder Foto-Uploads bei Flickr – sind sofort auf dem Startbildschirm sichtbar. Dabei können einzelnen Kontakte gar priorisiert behandelt werden, sodass deren Neuigkeiten bevorzugt auf dem Startbildschirm angezeigt werden.

Eigene Updates lassen sich mühelos via "Kin Spot", einem kleinen Kreis am unteren Bildschirmrand, veröffentlichen, in dem soeben verfasste Tweets, geknipste Fotos und gedrehte Videos einfach mit dem Finger zu dem kleinen Kreis geschoben werden. "Kin Studio" synchronisiert automatisch alle Kontakte, Emails, SMS, Fotos, Videos usw. mit Microsofts Cloud-Server. So können praktisch alle Inhalte mit jedem beliebigen Web-Browser abgerufen werden.

 

© Microsoft

 

In den USA werden die beiden Kin-Modelle bereits ab Mai 2010 vertrieben. Hierzulande muss man sich noch bis Herbst gedulden, dann wird es das Kin One und das Kin Two exklusiv bei Vodafone geben.

"Last Call": Horror per Handy 22.03.2010

Der Spartensender 13th Street und die Werbeagentur Jung von Matt haben einen interaktiven Horrorfilm entwickelt, bei dem der Kinobesucher per Handy aktiv in das Geschehen eingreifen kann

Der mobilen Spracherkennung und -steuerung gehört die Zukunft, glaubt man diversen Expertenmeinungen. Tatsächlich ermöglicht die Spracherkennung schon heute Erstaunliches, wie der interaktive Horrorfilm "Last Call" beweist.

Die Werbeagentur Jung von Matt hat den Kurzfilm zusammen mit Telenet, den Powerflashern und dem Beratungsunternehmen Aixvox als Kinowerbung für 13th Street, einem Spartensender für Thriller und Horrorfilme, produziert. Per Handy kann der Kinobesucher aktiv ins Filmgeschehen eingreifen und über den Ausgang des Horrorszenarios entscheiden.

Wie das funktioniert? Vor Beginn des Films werden die Kinobesucher gebeten, ihre Mobilfunknummer an eine Kurzwahl zu schicken. Im Laufe des Films ruft dann die Hauptdarstellerin, die in großer Not ist, eine Person aus dem Publikum an und bittet ihn, ihr bei der Flucht zu helfen. Der Zuschauer entscheidet mit seinen Antworten, ob der Hauptdarstellerin die Flucht gelingt oder sie Opfer des sadistischen Entführers wird. Spracherkennung macht’s möglich: Eine speziell entwickelte Software wandelt die Antworten des Zuschauers in Befehle um und spielt so die passende Szene ab.

Eine kleine Vorschau auf den interaktiven Nervenkitzel gibt es bei YouTube zu sehen.

Handy misst Herzfrequenz 15.03.2010

Ein Touchscreen-Handy mit integriertem EKG soll Herzpatienten mehr Sicherheit im Alltag bieten

© MMB Medical Marketing Berlin 

Auf den ersten Blick scheint das H'andy sana 210 wie ein durchschnittliches Mobiltelefon. Es verfügt über einen 2,8 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln sowie eine 1,3-Megapixel-Kamera und einen MP3-Player. Für die mobile Datenübertragung wird GPRS unterstützt, auf den schnelleren UMTS-Funkstandard muss jedoch verzichtet werden.

Doch bei genauerer Betrachtung entpuppt sich das H'andy sana 210 auch als mobiler Sanitäter, vor allem für herzkranke Menschen. Denn das Handy kann dank integriertem EKG die Herzfrequenz messen. Hierfür muss lediglich der Finger auf das Touchscreen-Display aufgelegt werden, schon ermittelt das sana 210 die Herzströme und sendet die Daten per GPRS an ein telemedizinisches Center. Dort werden die übermittelten Daten überwacht und, sobald erforderlich, entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus können mit dem Handy auch die Cholesterin-, Blutdruck- sowie Blutzuckerwerte gespeichert und überwacht werden. Diese Werte müssen allerdings manuell eingegeben werden. 
© MMB Medical Marketing Berlin

 

Hierzulande wird die Markteinführung des H'andy sana 210 von der MMB Medical Marketing Berlin GmbH betreut. Medical Marketing Berlin kümmert sich aktuell um den Aufbau von Kooperationen mit telemedizinischen Service-Anbietern, Kliniken und Telefongesellschaften, damit das Gerät ab August 2010 zum Kauf angeboten werden kann. Zum Preis wurden noch keine Angaben gemacht.

Bereits im Frühjahr soll es eine ähnliche Version des Handys speziell für Ärzte und Mediziner geben.

CeBIT: LG zeigt neue Touchscreen-Handys 04.03.2010

In Hannover wurden die neuen Touchscreen-Modelle GS290 Cookie Fresh und GT400 Viewty von LG gesichtet

Auf der CeBIT, die derzeit in Hannover stattfindet, zeigt der südkoreanische Elektronikkonzern LG neue Modelle der Cookie- und Viewty-Reihe. Unter anderem gibt es das LG GS290 Cookie Fresh und das LG GT400 Viewty zu bestaunen.

LG GS290 Cookie Fresh
Beim GS290 handelt es sich um eine abgespeckte Version des erfolgreichen Touchscreen-Modells LG Cookie aka KP500. Allzu viele technische Details sind noch nicht durchgesickert, da das GS290 Cookie Fresh noch nicht offiziell vorgestellt wurde. Das Multimedia-Handy soll über einen 3 Zoll großen Touchscreen, eine 2-Megapixel-Kamera, einen Multimedia-Player, ein FM-Radio sowie einen 3,5mm-Klinkenanschluss verfügen. Ganz im Sinne der jungen Zielgruppe sind zudem Applikationen für den direkten Zugriff auf Facebook, Twitter und Co. vorinstalliert.

LG GT400 Viewty
Das ebenfalls auf der CeBIT gesichtete GT400 ist der jüngste Spross der Viewty-Familie und seinem Vorgänger, dem LG KU990, vermutlich sehr ähnlich. 3-Zoll-Touchscreen und 5-Megapixel-Kamera gehörten auch schon zur Ausstattung des ersten Viewty-Modells. Weitere technische Details sind noch nicht bekannt. Auch hier ist die offizielle Vorstellung abzuwarten.

MWC: Handy-Neuheiten 2010 16.02.2010

Alljährlich trifft sich die Mobilfunkbranche auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Auch dieses Jahr gab es auf der weltgrößten Handy-Messe allerlei Neuheiten und Messe-Highlights zu bestaunen.

© Sony Ericsson
 
Sony Ericsson Vivaz Pro
Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller Sony Ericsson hatte gleich mehrere Neuheiten im Gepäck. Das Vivaz Pro, das hierzulande im zweiten Quartal 2010 in den Handel gelangen soll, verfügt über eine aufschiebbare vierreihige Tastatur, ein kratzfestes 3,2-Zoll-Touchscreen und eine bildstabilisierte 5,1-Megapixel-Kamera. Dank integriertem GPS-Empfänger lassen sich Fotos per Geotagging mit den Standortdaten verknüpfen. Zudem kann die Kamera auch Videos in HD-Qualität (720p) aufzeichnen.
Ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrags müssen 449,- Euro für das Handy hingelegt werden.

 
 
 
© Sony Ericsson
Sony Ericsson XPERIA X10 Mini & Mini Pro
Außerdem stellte der Hersteller zwei neue Ableger des XPERIA X10, Sony Ericssons erstes Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android, vor. Das XPERIA X10 Mini und das XPERIA X10 Mini Pro gleichen sich auf den ersten Blick wie ein Ei dem anderen. Beide besitzen einen 2,5-Zoll-Touchscreen, eine 5-Megapixel-Kamera sowie einen GPS-Empfänger. Für das schnelle Surfvergnügen stehen UMTS mit HSDPA und WLAN zur Verfügung. Clients für Facebook und Twitter sind vorinstalliert. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Smartphones: Das Sony Ericsson Mini Pro hat eine seitlich aufschiebbare QWERTZ-Tastatur.
Die beiden Android-Smartphones sollen im zweiten Quartal 2010 in den Handel kommen. Das XPERIA X10 Mini wird 319,- Euro kosten; die Pro-Variante ist mit 349,- Euro etwas teurer.
 
 
 
 
© T-Mobile
T-Mobile Pulse Mini
T-Mobile hat auf dem Mobile World Congress 2010 ebenfalls ein neues Android-Smartphone vorgestellt. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Pulse Mini um eine kleineres T-Mobile Pulse mit den Maßen 106 x 57 x 14 Millimeter. Es bietet einen 2,8 Zoll großen Touchscreen, eine 3,2-Megapixel-Kamera sowie flotten Zugriff auf das Internet dank UMTS samt HSDPA (mit maximal 3,6 MBit/s im Downstream) und WLAN. Als Betriebssystem kommt Android in der aktuellen Version 2.1 zum Einsatz. Ab April 2010 ist es im Handel verfügbar. Zum Preis hat T-Mobile noch keine Angaben gemacht. 
 
 
 
 
© HTC
HTC HD Mini
Auch bei HTC ist der "Miniaturisierungseffekt" zu beobachten. Der taiwanesische Hersteller präsentierte auf dem MWC das HTC HD Mini, eine kompaktere Version des HD2. Das berührungsempfindliche Display des HD Mini ist etwas kleiner als das 4,3-Zoll-Touchscreen des HD2, aber es misst immer noch stattliche 3,2 Zoll in der Diagonale. Außerdem sind eine 5-Megapixel-Kamera, ein GPS-Empfänger sowie ein digitaler Kompass, WLAN und Bluetooth samt A2DP-Profil zur drahtlosen Musikübertragung mit an Bord. Ein Bewegungssensor richtet den Bildschirminhalt entsprechend der Lage des Smartphones aus. HTC fährt übrigens zweigleisig: Während die beiden anderen Neuvorstellungen Desire und Legend mit Android laufen, kommt beim HD Mini Windows Mobile 6.5 in Verbindung mit der HTC-eigenen Benutzeroberfläche Sense zum Einsatz.
Ab April 2010 geht das HTC HD Mini für 419,- Euro über die Ladentheken.
 
 
 
 
© HTC
HTC Desire
Das HTC Desire ist eine abgewandelte Variante von Googles Nexus One, das ebenfalls von HTC gefertigt wird und auch auf dem MWC 2010 in Augenschein genommen werden durfte. Wie das Google-Phone setzt auch das Desire auf die aktuelle Android-Version 2.1, allerdings in Verbindung mit der Sense-Oberfläche von HTC. Die vorinstallierte Applikation "Friend Stream"  fasst Facebook, Twitter, Flickr und Co. zusammen, um unmittelbar über Updates aus den sozialen Netzwerken zu informieren. Die weiteren Eckdaten in Stichpunktform: 3,7-Zoll-AMOLED-Touchscreen, 5-Megapixel-Kamera inklusive HD-Videofunktion, GPS-Empfänger, UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream), WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.1 mit A2DP-Profil.
Das HTC Desire wird ab April 2010 vertrieben. Ohne Mobilfunkvertrag sind 499,- Euro hinzublättern.
 
 
 
 
© HTC
HTC Legend
Das zweite Android-Smartphone, das HTC auf dem MWC in Barcelona vorstellte, steckt in einem stabilen, aus nur einem Block gefrästen Aluminiumgehäuse. Lediglich eine Öffnung für Akku, SIM-Karte und Speicherkartenslot weist das HTC Legend auf. Wie das HTC Desire kommt auch das HTC Legend ohne Tastatur daher, die Bedienung erfolgt komplett über das 3,2 Zoll große AMOLED-Touchscreen. Zur 5-Megapixel-Kamera gesellt sich ein GPS-Empfänger, der auch zur Verortung von Fotos genutzt werden kann. Schnell ins Internet kommt man dank UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream) und WLAN 802.11b/g.
Auch das HTC Legend ist ab April 2010 erhältlich. Kostenpunkt ohne Vertrag: 459,- Euro.
 
 
 
 
© Motorola
Motorola Quench
Motorola plant in diesem Jahr mindestens zwanzig Smartphones auf Basis von Googles Betriebssystem Android auf den Markt zu bringen. Eines davon gab es schon mal in Barcelona zu begutachten. Das Motorola Quench läuft mit der Android-Version 1.5 und bietet die gewohnte Verknüpfung an Google-Dienste wie Google Mail oder Google Maps. Bedient wird das Smartphone über einen 3,1 Zoll großen Touchscreen, der auch Multitouch-Gesten unterstützt. Außerdem gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, WLAN-Unterstützung und A-GPS zur schnellen Standortbestimmung. 
Zum Preis und zur Verfügbarkeit in Deutschland hat Motorola noch keine Angaben gemacht.
 
 
 
 
© Sonim
Sonim XP2.10 Spirit
Wer der Vielzahl an vorgestellten Smartphones auf dem MWC überdrüssig war, schaute bei Sonim vorbei. Der Hersteller präsentierte ein Outdoor-Handy, das hart im Nehmen ist. Das Sonim XP2.10 Spirit ist nicht nur staubdicht und stoßfest, dem Handy machen auch Temperaturen von -20 bis +55 Grad Celsius und 30minütige Tauchgänge in einem Meter Wassertiefe nichts aus. Um zu zeigen, wie robust das XP2.10 Spirit ist, lud Sonim Messebesucher dazu ein, mit dem Handy Nägel in ein Stück Holz zu schlagen. Aber nicht nur das Gehäuse aus Magnesium, Hartgummi, Nylon und Glasfaser hat es in sich, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen: Neben einer 3-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz und Videofunktion bietet das Outdoor-Handy einen MP3-Player, UKW-Radio, UMTS samt HSDPA (mit bis zu 7,2 MBit/s im Downstream) und Bluetooth.
370,- Euro soll das robuste Teil kosten.
 
 
 
 
© Puma
Puma Phone
Auch ein namhafter Sportartikel-Hersteller war auf dem MWC 2010 vertreten. Puma zeigte sein erstes, bereits im Oktober letzten Jahres angekündigtes Handy, das in Kooperation mit dem französischen Mobiltelefon-Hersteller Sagem entwickelt wurde. Auffälligste Besonderheit des Puma Phone: Das Handy wird über eine Solarzelle auf der Rückseite des Gehäuses mit Strom versorgt. Neben Schrittzähler und Stoppuhr bietet das Solar-Handy von Puma ein 2,8 Zoll großes Display, eine 3,2-Megapixel-Kamera und einen integrierten GPS-Empfänger.
Ab dem zweiten Quartal 2010 ist das Puma Phone bei Mobilfunkanbietern sowie bei Puma selbst erhältlich. Zum Preis gibt es bislang keine Informationen.
 
 
 
 
© Samsung
Samsung S8500 Wave
Der südkoreanische Hersteller Samsung stellte mit dem S8500 Wave sein erstes Smartphone auf Basis des neuen, hauseigenen Betriebssystems Bada vor. Auch hier gibt es bereits vorinstallierte Applikationen für soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Weitere Anwendungen lassen sich über samsungapps.com beziehen. Das 3,3 Zoll große Super-AMOLED-Touchscreen ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen AMOLED-Displays und verspricht eine noch schärfere und kontrastreichere Auflösung. Zudem soll es fünfmal weniger Sonnenlicht reflektieren. Dank GPS-Empfänger lassen sich Fotos der 5-Megapixel-Kamera mit Geotags versehen. Mit der integrierten Kamera können außerdem auch HD-Videos (720p) aufgezeichnet werden. In Sachen Konnektivität unterstützt das Samsung S8500 Wave Bluetooth 3.0, UMTS samt HSDPA sowie WLAN 802.11b/g und den schnellen n-Standard.
Ab dem zweiten Quartal 2010 ist das S8500 im Handel verfügbar. Zum Preis hat Samsung noch keine Angaben gemacht.
 
 
 
 
© Samsung
Samsung i8520 Beam
Schon im vergangenen Jahr präsentierte Samsung ein Beamer-Handy auf dem MWC. Auch das neue Modell, das i8520 alias Beam, verfügt über einen Mini-Projektor mit DLP-Technik und kann auf dem Smartphone gespeicherte Fotos und Videos sowie Webseiten an die Wand werfen. Konkrete Angaben zur Auflösung und zur Helligkeit des integrierten Projektors stehen noch aus. Die weiteren Eckdaten sind hingegen schon bekannt. Das Samsung i8520 ist mit einem 3,7 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen, einer 8-Megapixel-Kamera  mit LED-Blitz und einem GPS-Empfänger ausgestattet. Neben UMTS samt HSDPA (bis zu 7,2 MBit/s) wird für den schnellen Zugriff auf das Internet auch WLAN 802.11b/g/n geboten. Anders als beim S8500 Wave setzt Samsung beim i8520 Beam nicht auf das hauseigene Betriebssystem Bada, sondern auf Googles Android in der aktuellen Version 2.1.
In den Handel gelangt das Samsung i8520 im zweiten Quartal 2010. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.
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